Startseite | 01 06 »

Samstag, 11 Juli, 2020

Impressum und Links zu den Texten

Die Texte, die zum Verständnis des Buchprojekts "Ende der Revolutionen" bis heute vorliegen, sind für eine erste Begegnung mit dem Projekt vermutlich ausreichend. Im Verlauf des Schreibens der vorliegenden Webseiten hat sich der Autor entschieden, sein Drittes Buch "Über den Weg" des Manuskripts "Ende der Revolutionen" in Teilen neu zu schreiben. Die Ereignisse während der Corona-Pandemie provozierten förmlich Ergänzungen, die aktuell überlegt und jetzt meist täglich niedergeschrieben werden. Interessierte Leserinnen und Leser sind herzlich eingeladen, die Texte, die sich künftig allein noch dem Aufbau alternativer Netzwerke widmen, zu verfolgen, sie zu kritisieren oder lediglich zu kommentieren. Die mit dem Urteil vom 10. April 2020 belegbare herrschende Totalität des Rechts, nachdem sich die höchsten Richter einer irrationalen Anordnung des Staates gebeugt haben und dieser Anordnung zum Recht verhalfen, wird prägend für die weitere Gestaltung der durch den Staat erzwungenen Verkehrsformen der Menschen sein. Die Unterwerfung der menschlichen Vernuft unter das bürgerliche Recht hat ein Ausmaß erreicht, das nur deshalb noch erträglich ist, da jeder Einzelne noch die Möglichkeit hat, in alternative Netzwerke zu wechseln, ohne allerdings das bestehende und übermächtig erscheinende Netzwerk Staat verlassen zu können. Noch im Geburtsakt wird der Mensch diesem Netzwerk "von Rechts wegen" auf Gedeih und Verderb unterworfen. Alternative Netzwerke mit betont nichtstaatlichem Charakter sind jedoch entweder gar nicht mehr, oder neuerdings wieder nur sehr rudimentär vorhanden und längst versuchen die politischen Parteien "ihren Fuß" in diese gerade erst im Entstehen befindlichen Netzwerke zu setzen. Die erst in den letzten Jahren noch unsicher agierenden "Fridays for Future"-Bewegung wirkte immerhin als weltweiter Weckruf, dann z. B. eine allerdings bürgerlich und scheinbar juristisch fest verankerten Generationen-Stiftung seit 2013, dann die seit vielen Jahren locker miteinander kooperierenden Freien Theatern, freien Schulen, die zahlreichen musikalischen Vereinigungen und zentral natürlich die seit vielen Jahren bestehenden landwirtschaftlichen Kooperativen sind Ansätze, an die immerhin angeknüpft werden kann.

Hier könnte eine aktive Mitarbeit, die hin zu begründbaren nichtstaatliche Netzwerken, führen könnte, die sich also keinem Vereinsrecht und auch keiner anderen staatlichen Aufsicht unterwerfen, für eine Zukunft in (Teil-) Freiheit außerordentlich wertvoll werden, um nicht der weiter fortschreitenden Klimaveränderung tatenlos zusehen zu müssen. Der Entwicklung herrschaftsfreier Netzwerke und der Abschirmung staatlicher Einflussnahme gilt künftig der Inhalt weiterer Texte.

Ein Impressum auf jedem Weblog, der zur Meinungsbildung beiträgt, fordert der Staat. Der Staat und seine Bürger sind nicht gleich. Der Staat stellt die Obrigkeit dar und daran hat sich gegenüber der alten Zeit nichts geändert. Geändert hat sich, dass sich in der Moderne der Obrigkeitsstaat demokratisch nennt. Als er noch fürstlich daherkam, war er wenigstens redlich. Jetzt lügt er, wie das Nietzsche so hervorragend geschrieben hat.

Weil nun Dialektik allein auf der Formseite, dem Recht, stattfindet und nicht ausgeschlossen werden kann, dass findige Juristen ihr Geschäftsmodell der Abmahnung auf gläubige Richter gründen, muss heute Vieles bedacht werden, um der Formseite zu genügen. Einem staatlich zugelassenen und geprüften Juristen könnte es nämlich gelingen, dass seine Behauptung, dass ein als Link zu erkennender Begriff nicht von einem durchschnittlichen und ordentlichen Staatsbürger als Link selbstverständlich erkennbar sei und von einem narzistischen Richter unterstützt wird. Deshalb ist für den obrigkeitsstaatlich orientierten Protestanten und für alle Juristen ausdrücklich und im Folgenden der Hinweis gegeben: Wenn Sie hier klicken, d.h. mit Ihrem Eingabegerät, einer sogenannten Maus etwa, auf das unterstrichene Wort und meist farblich hervorgehorbene hier klicken, das Wort "hier" zuvor besser noch markieren und anschließend mit der rechten Maustaste den Link auslösen, sollte das Impressum aufgerufen werden.

P.S.: Ach wie einfach war es im Jahr 1782 noch, als die Wege kurz waren und Friedrich Schiller durch einfachen Ortswechsel sich dem Zugriff des Staates entziehen konnte. Fortschrittliche Fürsten gab es, dümmliche und einfältige Fürsten gab es. Dazwischen wandelte der natürliche Mensch und entwickelte sich.

Edward Snowden musste einen weiten Weg gehen, um sich dem Zugriff des Staates zu entziehen. Er lebt sogar in einer postmodernen neuen Zeit, die Glauben machen will, dass mit Auschwitz der Terror der Moderne überwunden worden sei.

Zum letztem Text

Posted by Michael Schwegler at 9:19
Edited on: Montag, 10 August, 2020 14:46
Categories: Impressum