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Samstag, 11 Juli, 2020

Impressum und Links zu den Texten (das Impressum wird ständig überarbeitet)

(ergänzt am 15.01.21)

Ich bin kein Bürger; weder Citoyen noch Bourgois, was lediglich eine intellektuelle Differenzierung darstellt und taugen soll, den Lumpen zu verstecken. Die Strafe, als Bürger leben zu müssen, werde ich mir nicht selber antun. Klar, dazu zwingen sie mich, seit sie in der Französischen Revolution die Macht errungen haben und heute die Sprache der politischen Korrektheit einführen mussten, die für die Erhaltung ihrer Macht inzwischen wichtig geworden ist. Diese Sprache verletzt meine Sprache: "I sag´s wie`s isch", abr i sag`s besser leis, do draußa schleicht dr wiedr, dr Preiß". Der sprach schon immer hochdeutsch und wir Schwaben können bekanntlich alles, außer eben hochdeutsch. Würde man mich mit Bürger ansprechen, wie das in Zeiten der Französischen Revolution üblich und wichtig war, wollte man den eigenen Kopf auch über die Nacht retten, würde man mich beleidigen. Ich bin Schwabe. Ein Nachkomme der Bauern, die Luther verachtete, weil sie seinen Gnadengott nicht annehmen wollten und weil seine Fürsten ihnen die Allmende wegnahmen. Der Kampf um die Allmende aber wird nicht enden. Der Protestantismus wird enden. Seinen protestantischen Christus, der die Söldnerheere der Fürsten anführte und die ihre 12 Forderungen mit ihrem Blut beschmierten, so dass keiner mehr sie lesen sollte ist nicht imsonst geflossen. Mit dem Blut der Bauern wollten sie diesen Gedanken an die Allmende auslöschen und heute lauern sie auf mein Blut, das sie aber nicht bekommen, weil die Väter unseres Grundgesetzes derartiges seit dem letzten großen Krieg verhindern. Nach dem Krieg sollte neben den speziellen Gesetzen ein Grundgesetz herrschen. Gerade aber ändern sich wieder die Zeiten. Ich werde besser leise Schreien und laut schreiben. Kämpft für den weiteren Bestand des Grundgesetzes und tut alles, dass sie es nicht weiter transformieren. Gerade lese ich von einer jungen Novizin, die sagte, dass es in jedem Leben einer Nonne einen schrecklichen Moment gäbe, wenn der Augenblick gekommen ist und der Vater ihre Hand loslasse. Sie meinte das im besonderen Fall, dass eine Nonne schwanger wird. Warum eine Nonne schwanger wird, sagte sie nicht. Heute ist das anders: Für jedes Kind ist das ein elementares Erlebnis, wenn die Mutter und der Vater die Hand des Kindes loslassen. Dieses Loslassen ist die höchste pädagogische Kunst, die man sich überhaupt denken kann. Diese Trennung sollte behutsam und noch besser geplant und kontrolliert erfolgen und ohne, dass das Kind dies bemerkt und mit der Trennung nahezu gleichzeitig ihren eigenen festen freien Willen wahrnehmen, der sich in der Geborgenheit mit dden Eltern ausgebildet hat: Die Familie als wahre Stätte der Menschlichkeit. Sie darf sich göttliche Familie nennen, wenn der eigene feste Wille der Kinder derart ausgebildet wurde: De libero arbitrio. Heute entreißt der Staat den Eltern spätestens mit der Einschulung die Hand des Kindes und aktuell will der protestantische Staat das Recht über das ganze Kind an sich reißen und dafür das Grundgesetz ändern. Er will Kinderrechte ins Grundgesetz, in die Verfassung mit aufnehmen. Im Grundgesetz Kinderrechte? Warum verstehen das immer weniger Menschen, dass hier der Teufel im Rauschebart auftritt, den sie bisher immer dem wiederauferstanden Christus umgehängt haben, damit sein Erzeuger, dieser Missionar Paulus von Tarsus nicht erkannt werden soll. Die Lüge wird langsam vollkommen in der Gesellschaft.

Das hier habe ich besser nicht geschrieben, das hat Michael geschrieben, der bekanntlich ein Erzengel ist. Ergreift ihn, bevor er den Teufel, den er aus den himmlischen Heerscharen isolierte und auf die Erde schmetterte auch auf Erden besiegen wird. Der hat sich hier inzwischen massenhaft fortgepflanzt und längst basteln sie an der menschlichen Gene herum. Seine Nachkommen suchen inzwischen jeden Winkel dieser Erde heim. Wir müssen dem Erzengel zur Seite stehen. Er ist Mensch geworden und hat unter uns gewohnt. Klaus Kinski erinnerte an ihn und ich will sein Werk fortsetzen. Luzifer hin, Lichtbringer her, Teufel sind`s und überall müssen sie angesprochen werden, dialektisch, was eine höhere Form des Dialekts ist und die eigene Sprache, den eigenen Dialekt immer weniger sprechen und heute nur die Katalanen energisch und mit Nachdruck politisch fordern und hoffentlich sich auch durchsetzen: Nie sollten sie bereit sein, ihren Dialekt aufzugeben: Zu den Worten, zur Schrift. Da gibt es kein Balance of Power, da gibt es nur Wahrhaftes oder Lügen. Rettet den wissenschaftlichen Diskurs vor dem Geschwätz der Politiker. Gebraucht euren Dialekt.

"Der Flötenbläser", ich wusste nicht, dass dieser Mann mein Leben im Jahr 1974 radikal verändert hat. Er wusste das auch nicht, sonst hätte er das vielleicht nicht gesagt, obwohl er sehr diszipliniert und streng war und sich vor Studenten, waren sie auch noch so rebellisch links, nicht fürchtete. Einer, der nicht weit von mir in diesem großen Hörsaal saß, wollte seinen Namen nicht sagen. Den gehe niemanden was an. Er war ein Vorkämpfer für den Datenschutz, der in einem Hörsaal überhaupt nichts, sondern nur den Bürgern alles ist. Prof. Schmieder sagte, dann solle er seine Vorlesung verlassen, er spreche nicht mit Unbekannten; da glich er einem Klaus Kinski, was ich damals auch nicht wusste. Über ihn erzählten sie mir damals, dass dieser nicht anständig sei und ihren Stand der Bürger verletze, sich überhaupt nicht bürgerlich verhalte. Er sei ein fall für das Bürgerliche Gesetzbuch, da fänden sich genügend Paragrafen; aber er sei reich und das interessiere ihn auch gar nicht. Der verletze nicht nur, der schlage gelegentlich auch einmal zu. "Schwegler, der Flötenbläser, swegelen, die Flöte blasen." Noch nie habe ich über meinen Familiennamen nachgedacht und er warf mich, ohne dass er es ahnen konnte, zurück zu den Bauern. Vermutlich aus der Gegend um Urach, das ich natürlich kannte, stamme n die Wurzeln der Schweglers, deren Namen mit ihrer Tätigkeit zusammenhänge, die Bearbeitung der Schegel. : Fast alle Gegenden meiner Heimat bin ich durchwandert und dort schon in jungen Jahren: Da gab es Höhlen und nicht weit davon die Bärenhöhle, die meine Phantasie damals ungeheurer bereicherte und es sein kann, dass einer der Schweglers damals, als es noch keine Nationen, aber dieses Okzitanien natürlich gab, dass einer meiner Vorfahren dort Troubadur diese Knochenflöte spielte und hoffte, dass einmal einer seiner Enkel es besser machen wird als seine späteren Enkel, die er auch nicht kennen konnte und die das nicht schafften. Deshalb begeistere ich mich auch seitdem für die Texte mittelalterlicher Musik, die ich bereits in München bei Prof. Suder, zumindest was die Notation dieser mittelalterlichen Musik betraf, studiert habe.

Da bin ich den Bauern von damals gleich, die es nicht geschafft haben und längst unter die Lohnarbeiter gezwungen wurden. Noch nicht alle wurden gezwungen, aber die Schweglers werden immer weniger. Wachsen oder weichen, und jeder Widerstand scheint zwecklos und keinesfalls wird sich der Autor mit den Lügen der Politik, ja der Politologie überhaupt beschäftigen. Ich habe dort in Berlin Politik studiert, aber deshalb teile ich doch nicht die Niedertracht mit den Politologen, die sich mit der Logik der Politik beschäftigen und die nur als teuflich bezeichnet werden kann, solange sie die Macht der Bürger sichert. Ich achte die Natur und jeden Eingriff der Natur empfinde ich als einen Eingriff in die Natur Gottes. Da brauche ich nicht den Bruder der Politologen studieren, die Theologie, die ähnlich wie die Politologen Dummes daherschwätzen. Ich kenne nur einen Maßstab: Die Erhaltung des Gleichgewichts im Kohlenstoffkreislauf dieses Planeten. Ich bin besessen, aber ich weiß es. Die Erhaltung dieses Gleichgewichts, 280 ppm, es darf einmal mehr sein und einmal weniger. Gott ist kein bürgerlicher Affe, der auf eine Definition dressiert werden kann. Gott ist Natur und in dieser Natur offenbahrt er sich. Gott und das bürgerliche Gesetz sind Widersprüche in sich. Wer von Gott redet und den Begriff Gesetz auch nur in die Nähe von Gott bringt, ist ein Lump, wie dieser Christus ein Lump und erst recht dieser Luther ein Lump war. Luther war nicht nur ein Lump, der war ein Dummkopf. Seht doch, was die Gesetze seines Gnadengotts bewirkt haben, die mit der großen Französischen Revolution Staat wurden: Heute sind es 418 ppm (01.01.2021) und seine Anhänger glotzen auf das Messgerät. Nichts, überhaupt nichts verstehen sie. Sie halten es mit Kant und dessen Vernunft. Weshalb sie mit Kants Vernunft aber ein Auto fahren, das wissen sie nicht, die sind einfach nur doof.

Vorab und künftig wieder wissenschaftlich: Die Phase der Konkretisierung des Wegs, der in eine neue solidarische Gesellschaft führen könnte, ist angebrochen. Die Fertigstellung des dritten Buches "Über den Weg" im Buchprojekt "Ende der Revolutionen" kommt derzeit zu kurz, weil das Herzstück, das Netzwerk der Armen, Konzentration und Zeit erfordert. Der Text des Weblogs muss in das Manuskript übertragen werden. Ihr Leser*innen, bitte unterstützt meine Konzentration, indem ihr täglich einmal diesen Weblog aufruft. Kontinuierlich scheint der Leser*innenkreis zu wachsen, aber der Schein kann trügen. Der Provider des Weblogs übersendet täglich nur die Anzahl der unterschiedlichen IP-Adressen der Rechner, die endederrevolutionen.de aufgerufen haben. Mit einem kurzen Klick auf endederrevolutionen.de erfahre ich, ob das Wunder der Brotvermehrung stattfindet oder ob eine Täuschung vorliegt. Das Wunder der Brotermehrung interpretiert der Autor anders als Franziskus. Der Link "Wunder der Brotvermehrung" dient lediglich der Feststellung, dass inzwischen sogar der Papst vom Wunderglauben bei diesem Gleichnis abgerückt ist. Falls die katholische Kirche einmal von Paulus abrücken sollte und ihn wie der Autor einen jüdischen Lump nennt, verspricht der Autor in die katholische Kirche, allein begründet mit den Evangelien nach Matthäus und Lukas (Evangelien, nicht auf die Apostelgeschichte, die kein Evangelium darstellt), einzutreten. Keiner soll den letzten Satz zur antisemitischen Hetze verwenden: Saulus war ein jüdischer Lump. Hitler war ein deutscher Lump. Stalin war ein russischer Lump, Pétain war ein französisher Lump, Franko war ein spanischer Lump, Jackson war ein amerikanischer Lump und Biden und Trump folgen ihnen nach. Die Liste der Lumpen ist lang. Die Menschen, die diesem alten Volk der Juden angehören, bilden ein wunderbares Volk und schon immer haben wir von den Juden gelernt. Sie wären gut beraten, wieder wie ich heute, in die Diaspora zurückzukehren: In´s Abseits als sicherer Ort. Dieser Staat Israel war eine zionistische Dummheit. Kehrt wieder zurück, bereichert die regionalen Kulturen. Ich studiere das jüdische Leben in Hamburg und spielte im Sandkasten an jenem Ort, als damals bis zu dieser schrecklichen Nacht, in der meine Eltern dort schon wohnten und mir nie davon erzählten, eure Synagoge stand. Dem Gedenken an diese Progromnacht sind meine Texte gewidmet. Spiele ich mit meinen wundervollen Enkelkindern, erinnere ich mich an eure ermorderten Kinder in den vielen Vernichtungslager und verspreche euch, sie sind nicht umsonst gestorben. Hier wäscht keine Hand die andere und kein Stab wird mehr in Unschuld gebrochen.

Klar, nicht alles was wir gelernt haben, war widerspruchsfrei: Albert Einstein rang um die Widerspruchsfreiheit seiner speziellen Relativitätstheorie. Er glaubte an eine "zentrale Ordnung der Dinge", "Gott würfele nicht" und war skeptisch gegenüber der Physik der Quanten. Seine klare und erkenntnisphilosophische Aussage, die keinen wissenschaftlichen Anspruch erheben kann, trat er mit Füßen, indem er den Amerikanern den Bau der Bombe empfahl. Da wurde er sehr schwach, da wurde er politisch.

Der tägliche Klick auf endederrevolutionen.de dient nicht der Werbung. Er dient allein der Übermittlung, dass die Texte von endederrevolution.de nicht konsumiert werden. Mancher Text kann nicht in ein paar Minuten gelesen und verstanden werden. Da kann es vermutlich Tage dauern und erst Tage danach wird endederrevolutionen.de wieder aufgerufen. Ich brauche aber diese Ruhe, dass dort draußen in der Welt Leser*innen sind, die sich mit der wissenschaftlichen Frage beschäftigen, wie diese Natur um uns herum noch gerettet werden kann. Diese Frage bedarf dringend der Ruhe: Wir müssen das Gleichgewicht wieder herstellen, die von vermögenden Bürgern mit Hilfe korrupter Politiker zerstört wird. Ich verurteile niemand. Aber wir müssen handeln. Hören wir auf, einfach nur zu konsumieren!

Die Texte, die zum Verständnis des Buchprojekts "Ende der Revolutionen" bis heute vorliegen, sind für eine erste Begegnung mit dem Projekt vermutlich ausreichend. Im Verlauf des Schreibens der vorliegenden Webseiten hat sich der Autor entschieden, sein Drittes Buch "Über den Weg" des Manuskripts "Ende der Revolutionen" in Teilen neu zu schreiben. Die Ereignisse während der Corona-Pandemie sollen mit den Ereignissen in Venezuela, dem inzwischen seit den 1960iger Jahren herrschendem Embargo der USA gegen Kuba, die alle noch Ausdruck der nach wie vor herrschenden Monroe-Doktrin sind und zuletzt auch das Geschehen in Beirut provozieren förmlich Ergänzungen. Es ist kein Glaube, es sind Fakten, die weltweit davon zeugen, dass die Revolution des Bürgertums, die mit dem Protestantismus bereits im 16. Jahrhundert begonnen hat, beendet werden muss. Aktuell und zuletzt: Der durch die griechische Regierung wieder angefachte Streit um die Verfügungs- und Eigentumsrechte über Gasvorräte im östlichen Mittelmeer muss auf die Kernfrage reduziert werden: Mit welchem Recht behaupten nationale und internationale politische Kader, dass sie diesen Bodenschatz heben dürfen? Vergesst die Frage nicht, stellt sie täglich bis sie beantwortet ist und lasst euch nicht mit politischen Phrasen abspeisen. Diese Speise ist vergiftet und enthält ein schrecklich wirkendes Gift: Das bürgerliche Leben.

Mit dem weltweit herrschenden Recht auf Eigentum an Boden, das wir durchgesetzt haben und das unser Militär ihnen garantiert, rufen die politischen Vasallen des exponierten Standes der Bürger und ihre Zeitungen drucken und auf allen Kanälen ihres Medienimperiums verkünden sie es. In das inzwischen nahezu weltweit herrschende bürgerliche Sachenrecht sind diese Kader alle erfolgreich als willfährige Knechte eingebunden worden. Aber egal wie sie heißen, wie sie ihre Führer nennen, ob diese sozialistisch oder nationalsozialistisch denken, ob sie royal oder katholisch gesinnt sind, sie können sich nicht freisprechen: Gemeinsam vergehen sich an der Natur: Deus sive Natura. Das "Wir" ist das verlogenste aller denkbaren Worte. Danach kommt "unser Militär" was aber kein Wort ist: Das sind staatlich angestellte potentielle Mörder und das können logisch wir nicht sein, das sind sie!

Hier muss keine Verschwörungstheorie bedient werden, hier reicht das Wissen um die geschichtlichen Ereignisse, die bequem heute sogar in Artikeln für Jedermann konsumiert werden können. Es ist das Sachenrecht, das eiserne Band, das den Stand der Bürger heute zusammenhält und das durch den Imperator Napolen Bonaparte geschaffen wurde: Dies ist der alles entscheidende Teil in seinem Code Civil, das er mit den übrigen durchaus zum Teil vernünftigen Gesetzen im Jahr 1804 ins Leben gerufenen und anschließend mit militärischer Gewalt durchgesetzt hat und dem inzwischen weltweit der Mensch unterworfen wird.

Es gibt keine Stände mehr, das galt in diesem verhängnisvollen Jahr allein für den Klerus und den Adel. Ihr Stand aber, der Stand der vermögenden Bürger, sollte mit dem Bürgerlichen Gesetzbuch ewiglich herrschen. Sie setzten nach dem Erfolg der napoleonischen Truppen längst weltweit auf unterschiedliche politische Agenten und beuten, gegründet auf das Sachenrecht, mit Hilfe der massenhaften Lohnarbeiter den Planeten Erde aus. Auch der Anstieg des Anteils des Kohlemdioxids in der Atmosphäre zeugt von diesem Fakt. Das danach noch im 19. Jahrhundert aus entbehrungsreichen Kämpfen hervorgegenagene negative Potential, das mit klassenbewußten Lohnarbeitern zu Beginn des 20. Jahrhunderts bereit stand und Willens war, den Stand der Bürger samt ihrem Staat abzuschaffen, wurde durch die Propaganda und das aktive Eingreifen sozialdemokratischer Führer zerstört und von Faschisten endgültig beseitigt. Sie wird es in organisierter Form nicht mehr geben. Nichts aber rechtfertigt diese Ausbeutung. Auch die weltweit herrschende Armut rechtfertigt das Verbrennen fossiler Stoffe nicht und nur das gemeinsame vernünftige Handeln der Menschen könnte die Armut beseitigen und damit ein gewisses Maß an Gleichheit aller Menschen wieder herstellen. Dafür aber müssen die Befreier selber sich zur Armut bekennen. Ihr Buchgeld interessiert nicht, das können sie nicht essen.

Die in Deutschland nach 1945 wieder restaurierte Totalität des Bürgerlichen Rechts kann mit dem Urteil vom 10. April 2020 definitiv belegt werden. Richter der 2. Kammer des Bundesverfassungsgerichts dokumentieren mit diesem Urteil, wie das höchste Gut einzelner Menschen durch eine Güterabwägung in einem klar umrissenen und erkennbaren Fall zugunsten der irrationalen Güter des Staates juristisch abgewiesen wurde. Die Staatsräson, der Götze Staat, wie ihn Nietzsche eindrucksvoll beschrieben hat, wurde wieder introhnisiert. Sie sind wieder da: Willfährige Richter. Sie werden wieder prägend für die weitere Entwicklung in der Postmoderne sein. Die Unterwerfung der menschlichen Vernuft unter das bürgerliche Recht hat wieder ein Ausmaß erreicht, das nur noch erträglich ist, weil jeder Einzelne noch die Möglichkeit hat, in alternative Netzwerke zu wechseln und diese auch aufbauen könnte oder zumindest mit anderen diese gemeinsam noch gestalten kann. Das bestehende und übermächtig erscheinende Netzwerk Staat wird er dabei nicht verlassen zu können: Noch im Geburtsakt wird der Mensch diesem Netzwerk "von Rechts wegen" auf Gedeih und Verderb unterworfen. Aber er könnte an den Voraussetzungen des Überlebens der Menschheit heute bereits mitwirken: Mit alternativen nichtstaatlichen Netzwerken, die der einzelne Mensch aufsuchen kann und dieses als retardierendes Moment auf dem Weg der Befreiung von den Fesseln des Staates einmal nutzen könnte. Diese sind heute entweder gar nicht mehr, oder neuerdings nur noch sehr rudimentär vorhanden. In einigen erst im Entstehen begriffenen Netzwerke versuchen die politischen Parteien, sofort wieder "ihren Fuß" zu setzen. Die "Fridays for Future"-Bewegung ist dafür ein Beispiel. Andere, z. B. die bürgerlich und scheinbar juristisch fest verankerte Generationen-Stiftung versucht seit dem Jahr 2013 als Geschäftsmodell gegründet wenigstens aufzuklären, retardierend taugt sie nicht. Zielführender wirken hier die seit vielen Jahren locker miteinander kooperierenden Freien Theatern und viele andere. Hervorragend könnten natürlich die politisch Autonomen hier wirken, wenn sie sich mehr ihrer historischen Aufgabe der Aufklärung bewusst wären und die Grundlagen der staatlich verfassten Netzwerke ordentlich studieren würden, anstatt sich lediglich als Bürgerschreck zu bewähren.

John Locke, einer der Gründungsväter des bürgerlichen Staates, erkannte früh in der Bequemlichkeit des Bürgers den Hebel, der den Menschen veranlassen wird, sich staatliche Fessel anlegen zu lassen. "Der Mensch ist frei, doch überall liegt er in Ketten", so schrieb das Rousseau und vergaß hinzuzufügen, dass diese sich der Mensch widerspruchslos angelegen lässt. Rousseau war ein Lump. Er diente dem Bürgertum wie kein anderer und schuf mit seinem Emile den Prototyp des Verführers, die volonté général.

"Der Schnee draußen schmilzt." Diese Metapher muss reichen, um den Ernst der Lage allen Leser*innen dieses Weblogs verständlich zu machen. Es reicht nicht festzustellen, dass man nichts tun könne. Auch der einzelne Mensch kann nicht freigesprochen werden, wenn er erkennt, dass die Natur im Namen des Sachenrechts des Bürgerlichen Gesetzbuches verbrannt wird. Das Mindeste, was er tun kann, ist ein erklärtes Nein und ein persönliches Bekenntnis, an der Tilgung des Sachenrechts aus dem Bürgerlichen Gesetzbuches mitzuwirken. In demokratischen Wahlen, wenn es an der Zeit ist und davor, mit der konsquenten Verweigerung der Zweitstimme die Voraussetzungen zu schaffen. Die Zeit des bequemen Lebens der Bürger muss enden. Daneben könnte an viele bereits vorhandenen nichtstaatlichen Netzwerke, wie den zahlreichen musikalischen Vereinigungen und zentral natürlich an die seit vielen Jahren bestehenden landwirtschaftlichen Kooperativen angeknüpft werden, wenn die entscheidenden Merkmale eines nichtstaatlichen Netzwerkes dort eingeführt und beachtet werden.

Hier könnte eine aktive Mitarbeit hin zu wahrhaften nichtstaatlichen Netzwerken führen, die sich also keinem bürgerlichem Recht, dem Vereinsrecht etwa und auch keiner staatlichen Aufsicht unterwerfen und für eine Zukunft in (Teil-) Freiheit außerordentlich als Keimform einer zivilen Gesellschaft wertvoll werden könnten, um nicht der weiter fortschreitenden Klimaveränderung tatenlos weiter zusehen zu müssen. Der Entwicklung herrschaftsfreier Netzwerke und der Abschirmung staatlicher Einflussnahme gilt künftig der Inhalt weiterer Texte. Der Staat wird diese Netzwerke weiterhin unter sein Recht zwingen und jeder tut gut daran, den Anordnungen zu folgen ! Anerkennen aber muss kein Mensch diese Anordnungen: Befolgen ja, anerkennen nein. Der Mensch ist Natur, nicht Staat. Das Gut ist wichtiger als die Güter: De libero arbitrio.

Ein Impressum auf jedem Weblog, der zur Meinungsbildung beiträgt, fordert der Staat. Der Staat und seine Bürger sind nicht gleich. Der Staat stellt die Obrigkeit dar und daran hat sich gegenüber der alten Zeit nichts geändert. Geändert hat sich, dass sich in der Moderne der Obrigkeitsstaat demokratisch nennt. Als er noch fürstlich daherkam, war er wenigstens redlich. Jetzt lügt er, wie das Nietzsche so hervorragend geschrieben hat.

Weil nun Dialektik allein auf der Formseite, dem Recht, stattfindet und nicht ausgeschlossen werden kann, dass findige Juristen ihr Geschäftsmodell der Abmahnung auf gläubige Richter gründen, muss heute Vieles bedacht werden, um der Formseite zu genügen. Einem staatlich zugelassenen und geprüften Juristen könnte es nämlich gelingen, dass seine Behauptung, dass ein als Link zu erkennender Begriff nicht von einem durchschnittlichen und ordentlichen Staatsbürger als Link selbstverständlich erkennbar sei und von einem narzistischen Richter unterstützt wird. Deshalb ist für den obrigkeitsstaatlich orientierten Protestanten und für alle Juristen ausdrücklich und im Folgenden der Hinweis gegeben: Wenn Sie hier klicken, d.h. mit Ihrem Eingabegerät, einer sogenannten Maus etwa, auf das unterstrichene Wort und meist farblich hervorgehorbene hier klicken, das Wort "hier" zuvor besser noch markieren und anschließend mit der rechten Maustaste den Link auslösen, sollte das Impressum aufgerufen werden.

P.S.: Ach wie einfach war es im Jahr 1782 noch, als die Wege kurz waren und Friedrich Schiller durch einfachen Ortswechsel sich dem Zugriff des Staates entziehen konnte. Fortschrittliche Fürsten gab es, dümmliche und einfältige Fürsten gab es. Dazwischen wandelte der natürliche Mensch und entwickelte sich.

Edward Snowden musste einen weiten Weg gehen, um sich dem Zugriff des Staates zu entziehen. Er lebt sogar in einer postmodernen neuen Zeit, die Glauben machen will, dass mit Auschwitz der Terror der Moderne überwunden worden sei.

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Posted by Michael Schwegler at 9:19
Edited on: Freitag, 15 Januar, 2021 11:13
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