« Impressum und Links zu den Texten (überarbeitet) | Startseite | Netzwerk der Armen »

Montag, 17 August, 2020

Das höchste Gut und die Güter

29.11.: Alles ist miteinander verbunden. Dieser Satz trat in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts mit dem Begriff Globalisierung in die Welt. Der Inhalt dieses Begriffs war gefürchtet und jetzt machen sie längst ein Geschäftsmodell daraus. Einzelne, die sich als Dienstleister verdingen müssen, schreiben Bücher oder beliefern Netflix. Sie lenken davon ab, dass sie unsere Landschaften, unsere Dörfer und Städte, zerstören. Sie wollen sich arrangieren und wenigstens ihren Lebensunterhalt damit bestreiten. Ändern wollen sie nichts.

Mit der Unwirtlichkeit unserer Städte fing es offensichtlich an und die Dörfer und heute ganze Landschaften folgen. Mit Corona könnte eine kurze Verschnaufspause eintreten, Zeit zum Nachdenken, wie auch der Autor nachgedacht hat und den dritten Band seines Manuskripts neu geschrieben hat. Wir sind im Dezember und wieder würde im ganzen christlichen Europa, wie auch im Ötztal und wie an vielen Orten dieses Singspiel aufgeführt: "Wer klopfet an?" aufgeführt werden. Verstanden aber wird dieses Lied von immer weniger Menschen. Es wird immer schwieriger gegen die Dummheit mancher Politiker, das eigene Wort wenigstens einem Diskurs über die Wahheit zuführen zu können. Die Mauer des Schweigens wächst und wir können nur hoffen, dass die Quantenphysiker am Ende die Nase vorn haben.

Die Süddeutsche Zeitung hat eine bemerkenswerte Aktion zum Thema "Deutschland braucht auch nach der Corona Krise einen starken Staat." Die SZ fragt, ob da jemand anderer Meinung ist. Die auch zuletzt über 90%ige Zustimmung der Deutschen in Umfragen zur Akzeptanz der Coronamaßnahmen, ermuntert wohl manche Redakteure, diese Zustimmung auch für den starken Staat über die Pandemie zu retten. Meine Gegenrede habe ich in einem "Ping" zur SZ geschickt und erwarte, wenn ich ehrlich bin, keinen Pong, aber ich kann mich irren. Hier für meine Leser*innen mein Ping: ​Gratuliere für den Mut der Süddeutschen Zeitung. Der starke Staat hat in Europa Geschichte. Die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts war durchdrungen von starken Staaten und auch die Phase des New Deal in den USA müssen wir hinzuzählen. Ernst Nolte stand sehr unter Kritik, als er die Phase der starken Staaten als Epochialität verharmlosen wollte. Wir brauchen keinen starken Staat. Die Bundesrepublik Deutschland wurde seit ihrer Geburtsstunde sofort von alten Seilschaften ehemaliger Nazis unterwandert und sofort hat ein Transformationsprozess begonnen, der längst aus diesem hoffnungsvollen Staat einen autoritären Parteienstaat gemacht hat. Das Gebot der Stunde ist jetzt, alles zu unternehmen, dass dieser autoritäre Staat in einen Zivilstaat überführt wird. Einerseits können wir uns angesichts der drohenden Klimakatastrophe gar keine andere Entwicklung mehr leisten, andererseits gebietet eine radikale Reform der politischen Verfassung die Vernunft. Für beide Aspekte habe ich bereits Texte geschrieben und bitte Sie, diese beiden Texte zu lesen und meinem Ping-Beitrag zuzuorden. Einerseits: http://endederrevolutionen.de/docs/übergang.html, andererseits http://endederrevolutionen.de/docs/barbarei.html. Zu meinem Ping können viele Hintergründe gelesen und studiert werden und ich würde mich natürlich über ein Pong freuen. Eine hervorragende Idee Ihrer Zeitung, durch einen Redaktionsausschuss Beiträge des bloßen Meinens, des menschlichen Bauchgefühls, grundsätzlich von fundierten Beiträgen zu trennen: Für die Demokratie, für die Zukunft unseres Planeten.

24.11.: Die Nachricht verbreitete der Deutschlandfunk. Das öffentlich-rechtliche Fernsehen verbreitete sie nicht, jedenfalls nicht in der Tagesschau. Statt dessen werden vermehrt die Nachrichten verbreitet, dass umfassend Millionen von Menschen geimpft werden sollen und dass enorme Energien dafür aufgebracht werden, um die in die Milliarden gehende Anzahl von Impfampullen ordentlich auf -70 Grad Celsius kühlen zu können. Das Geld, Milliarden von Euro, interessiert mich nicht, das interessiert vielleicht einmal meine Enkel, die aber wegen der Höhe der Schuld inzwischen vermutlich eher das Vater unser betten: "Vergib und unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern." Die Enkel können bezüglich des Geldes Hoffnung haben, da bin ich mir sicher! Die Deutsche Post unternimmt längst enorme Anstrengungen, um genügende Kühlaggregate vorzuhalten. Da zeigen sie sogar ganze Videos. Wieviel Volumen an Verbrennungsgasen dafür in unsere Atmosphäre geblasen werden, das sagen sie nicht. Die Medienmacher haben gelernt, dass der Strom aus der Steckdose kommt und mehr wissen die nicht oder mehr schreiben sie nicht; wir wissen es nicht. Wir sollen uns impfen lassen, auch wenn wir sterben müssen. Wichtig: Ich bin kein Corona-Leugner und ich halte mich an die amtlichen Vorgaben. Oft zähneknirschend: Ich brauche nämlich diese Vorgaben nicht, mir reichen vernünftige Empfehlungen und diese übertreffe ich locker. Ich weiß um die Örtlichkeiten und die Gefahren, die überall lauern. Das Virus täte sich schwer bei mir. Das Virus ist nicht schlau, der Mensch ist schlau oder obrigkeitshörig: Beides geht nicht. Gerne würde ich mich mit Politikern versöhnen; geht aber nicht, die sind dem Römerbrief verpflichtet. Da bin ich mir auch sicher!

Mein Interesse gilt der Wissenschaft von der Politik. Von Medizin und ihren Teilwissenschaften verstehe ich einiges, könnte mir aber niemals ein Urteil, nicht einmal eine Meinung bilden. Letzters ist heute wichtiger als Ersteres: Mit den Meinungen betreiben sie ihr verlogenes Geschäft. Lügner sind es. Aber ich muss ihnen gehorchen, das verlangt das Gesetz. Ich werde nicht immer gehorchen. Dieser Pandemie aber sollte nicht mit Ungehorsam begegnet werden. Das sind wir unseren Mitmenschen schuldig. Keiner sollte diese verletzen! Ihre Würde ist unantastbar. Wir müssen sie nur verletzen, wenn diese Mitmenschen zum Hass und zum Krieg aufrufen. Da endet auch die Würde des Einzelnen, jenes Einzelnen, vom dem Kierkegaard schrieb. Dann müssen wir ihn verurteilen und wir sollten dem Gebot folgen: Was ihr auf Erden richtet, wird auch im Himmel gerichtet sein. Mt.18:18.

23.11.: Der Eigentümer des Fassadenkratzers teilte Endederrevolutionen.de mit, dass bezüglich der Fassade der Obrigkeit nur nachgedacht werden darf, aber bitte keine Antworten eingestellt werden dürfen. "Diese werden nicht veröffentlicht." Das unterscheidet den Fassadenkratzer grundsätzlich von Endederrevolutionen.de. Ersterer will an der Fassade nur kratzen, letzterer dieselbe aber einreißen. Jeder sollte sich hier entscheiden. "Römer 13" gilt scheinbar auch in einer Dreigliedrigkeit des Menschen. Das Projekt Übergangsgesellschaft beginnt anders und beginnt nicht mit einem Kratzen, sondern mit einer Hommage an die Politik. Die Politiker müssen mehrheitlich mit ins Boot geholt werden und bereit sein, dem Hohelied der Arbeit abzuschwören und einmal mit dem Demos, mit dem Volk, mitzugehen. Mit Menschen, für die das Eigentum an Grund und Boden nicht lebensnotwendig, sondern oft nur sinnvoll ist.

19.11.: Der Fassadenkratzer berichtete über den EKD-Vorsitzenden Andreas Huber ebenfalls. Der Text auf endederrevolutionen.de wurde auch bezüglich dieses Protestanten verständlicher formuliert und entsprechend insgesamt überarbeitet. Auch was tun? wurde weiter überarbeitet. Wir rücken immer mehr zusammen, wir werden immer mehr. Hoffnungen wachsen. Überall in der Welt werden unter systematisch organisierten strategischen Lügen Menschen ermordet: Das weltweite kapitalistische Wirtschaftssystem muss erhalten bleiben, auch wenn wir alle deshalb und wegen diesem System sterben müssten. In den historischen Debatten dominierten immer die Lügen, dominierte der Teufel. Auch in den privaten Auseinandersetzungen, beim Kindsmißbrauch, bei Ehescheidungen: Immer beginnt es mit Lügen. Die Wahrheit kennt keinen Kindsmißbrauch, sie stemmt sich gegen das Verschwinden der Kindheit. Sie hat einen gesunden Schlaf und solange, "bis das der Tod uns scheidet". Das Ende der Wahrheit wird für Kinder bereits in der Schule durch die staatliche Bevormundung und für Liebende oft schon vor Beginn einer Ehe besiegelt: Im Ehevertrag.

Ganz anderes gilt in der Politik: Der Demokrat Bill Clinton erklärte, dass wenn möglich mit den Vereinten Nationen, wenn nicht möglich, ohne die UN künftig in Kriege gegangen wird und empfahl der NATO, die Serben zu töten. Die Nato gehorchte und es begann mit einer Lüge. Diese Lüge wird heute gefeiert. Aber nicht alle feiern die Lügen. Die Wahrhaften wenden sich ab. Sie verzeihen die Lügen nicht. Sie werden aber mit dem bürgerlichen Vertragsrecht zu Lügen gezwungen.

Albert Camus Sisyphos kann als Vorbild für die Beendigung des Verbrennens fossiler Stoffe und der Ausbeutung von Rohstoffen dieses Planenten Erde gelten und nicht nur als Held des Absurden begriffen werden. Wir können an ihn glauben, wenn wir mit ihm den Stein rollen. Die Texte leben wie der Autor lebt. Sie sind deshalb oft fehlerhaft und selten geplant. In die Fabrik geht der Autor nicht solange nicht die Gewehre auf ihn gerichtet sind. Ein bedingungsloses Grundeinkommen würde ihn unterstützen und die Produktion von Waren könnte sinken, wenn andere mit ihm die Fabrik meiden. Es muss deshalb politisch durchgesetzt werden. Die politischen Parteien wollen es nicht durchsetzen; diese leben von der Fabrik. Deshalb muss über die Lügen der politischen Parteien aufgeklärt werden. Herr Habeck von den Grünen zum Beispiel erwähnte gerade erst Herrn Kleber in einem Interview, dass für ihn der Rechtsstaat zwingend die politischen Handlungen determiniere. Herr Habeck weiß aber nicht, wovon er spricht. Außer dem bürgerlichen Rechtstaat gibt es hoffentlich noch andere Optionen, einen zivilen Rechtsstaat etwa, der aber das Ende des kapitalistischen Weltsystems bedeuten könnte. Herr Habeck hätte nicht sich bei den Politologen fortbilden lassen sollen, sondern die Stimmen der Wissenschaft von der Politik, etwa die Stimme von Hannah Arendt oder Johannes Agnoli hören sollen. Noch ist es nicht soweit, dass die Krise des bürgerlichen Staates auch die Fabriken erreicht, in die dann viel weniger Menschen gehen müssen. Corona hat es schon einmal kurz bewirkt und die Welt ist nicht untergegangen.

11.11.: Carneval is over. Die Pest regiert wieder. Sie hatten keine andere Wahl. Der Choleriker Herr Trump muss abdanken. Keinesfalls abdanken wird der Kurs, er wird wieder steigen. Die Impfdosen sind bestellt; auf Staatskosten versteht sich. Die Zeiten ändern sich. In unruhigen Zeiten wünscht sich der Bürger staatliche Garantien.

Warum Pest? Der getaufte Katholik Biden, der Frauen, die mit Plakaten auf die Straße gehen und verkünden: "Mein Bauch gehört mir", eine politische Plattform bietet, hat sich damit ihrem Slogan angeschlossen. Das ungeborene Leben zu schützen ist aber die erste Pflicht jedes Katholiken. Da hält der Katholik eher die Cholera aus, als diesem göttlichen Gebot zu widersprechen oder diesem Gebot, eine wie auch immer geartete Plattform zu bieten. Wir halten zusammen und schützen das ungeborene Kind; es ist ein Geschöpf Gottes. Widersprechern wir diesem Gebot -und wir können widersprechen, weil der Gott der Katholiken ein barmherziger Gott ist-, dann ist das eine ganz eigene und eine persönliche Entscheidung der Eltern: De libero arbitrio.

Schrecklich die Katholiken, die an Stelle Gottes den bürgerlichen Staat setzen und ihm hier ein Mitspracherecht einräumen. Schrecklich die Katholiken, die auf diesen Paulus zeigen, den sie heilig gesprochen haben und Gott damit den Rücken zukehrten. "Der Obrigkeit müsse gefolgt werden, weil sie von Gott eingesetzt wurde". Über diesen Befehl von Paulus im Brief an die Römer wundert sich der allmächtige barmherzige Gott. Ob er sich tatsächlich wundert, darüber kann nicht gewusst werden, das kann sich der Mensch nur vorstellen. Er wird sich mit dieser Vorstellung dem Verdacht des "Rauschebarts" aussetzen. Unabhängig und immer gilt: Der Mensch muss an Gott nicht glauben, er muss sich für oder gegen Gott entscheiden. Wenn der Mensch sich dieser Pflicht entzieht, wehe den Menschen.

Um in der politischen Auseinandersetzung zwischen der Pest (Biden) und der Cholera (Trump), die hierzulande mit zwei anderen Parteienlagern ähnlich abgebildet werden könnte, Orientierung und Vernunft bewahren zu können, muss das politische Projekt des Finanztransfers "bedingungsloses Einkommen" entschieden vorangebracht werden. Die mehr persönlichen Anregungen von Michael können zurückstehen. Beiden Themenkomplexen ist gemeinsam, dass sie den einzelnen auffordern, Mut zu haben und sich seines eigenen Verstandes zu bedienen (Kant). Theologen sind aufgerufen, wenigstens sich hier einmal zu Wort zu melden und mitzuwirken. Denn letzten Endes geht es um eine Angelegenheit, die zwischen Philosophie, Theologie, der Wirtschaft und der Politik nicht mehr unterscheidet, eine Wiederaufnahme des Studiums generale.

03.11. Allerheiligen eignete sich hervorragend im Gedenken an den Heiligen Thomas, stets und immer wieder über die Verkehrsformen , darüber nachzudenken, wie diese Pandemie die Gesellschaft verändern wird.

Die Texte sind nicht zum Konsum geeignet. Sie sind grundsätzlicher Art und stehen außerhalb des Meinens und Wünschens: Das Leben ist kein Wunschkonzert.

Bezüglich der Dienstleister werden aktuell und bis auf Weiteres die neueren Entwicklungen im postmodernen Obrigkeitsstaat verfolgt und dem Text hinzugefügt. Noch sind die Manuskripte nicht gedruckt. In das politische Tages-, Wochen- und die Monatsgeschäft der Politiker weltweit mischt sich der Autor nicht ein. In den USA müssen sich die Menschen heute zwischen der Pest und der Cholera entscheiden, in der übrigen Welt sind die Entscheidungen, die tagtäglich anstehen, oft noch dramatischer. Selbst im Vatikan ist der Streit heftig ausgebrochen. Lasst die Politiker besser allein. Sie werden das auf ihre Art schon richten und für ihre Arterhaltung sorgen. Es sind arme Menschen, aber es sind nicht die Geringsten unter uns. Wir sind ihnen nicht verpflichtet. Wir sind allein der Wahrheit verpflichtet, die schwer genug zu erkennen ist und meist gar nicht erkannt werden kann.

"Menschen lügen, das ist eine anthropologische Konstante." Diese Aussage eines "Zwischendurch"-Lesers von endederrevolutionen war erstaunlich. Dieser Leser will mich vermutlich provozieren oder spricht aus, was als normal empfunden wird. Selbst vor Gericht dürfe man heute lügen. Wissen die Leser*innen von endederrevolutionen das? Für Menschen guten Willens ist das aber unwichtig; sie lügen eh nicht und wissen um die Macht der Wahrheit.

Die Frage einer Leserin vom 20.10., ob ich ihr mein persönliches Bild von Gott mitteilen könne, verstehe ich nicht. Ohne die Frage verstehen zu müssen aber kann ich ihr und meinen Leser*innen mitteilen, dass der Raum, den die Menschheit und der Raum, den Gott einnimmt, völlig verschiedene Räume sind. Der Raum, den die Menschen auf Erden einnehmen und gestalten ist dreidimensional. Er ist damit überschaubar und zuverlässig. In ihm können sich Menschen bewegen, experimentieren und die Natur erkennen. Sie haben dafür extra und systematisch diesen Raum mit Beginn der Aufklärung definiert und Schüler*innen lernen in der Schule die Naturereignisse und -ergebnisse in diesem Inertialsystem kennen, wenn sie nicht schon früh von der Schule ausgelesen und dem Schacher der Agentur für Arbeit für eine lebenslange Lohnarbeit übergeben worden sind. Erst in der Oberstufe könnten sie eine Religion kennenlernen, die das in der Regel banale Geschwätz über Religion in der Grund- und Mittelstufe ordentlich blamiert.

Den Raum, den Gott einnimmt, kennen wir nicht. Der Mensch, egal wie lange und intensiv er bisher forschte, weiß längst, dass er wohl über die vierte Dimension mathematisch, nicht aber physikalisch hinauskommen wird. Dieser Stoff in der Oberstufe ist Religion, die Schüler*innen in die Hand nimmt und diese zum ersten Mal in ihrem jungen Leben etwas von Gott schauen dürfen. Gebildete Physiklehrer und auch kritische Religionslehrer können zeigem, wie der Übergang vom Mythos zum Logos nach dem Fall von Byzanz in den Jahrhunderten danach vollbracht wurde. Sie begegneten mit der Moderne einer vierten Dimension, der Raum-Zeit, die vielleicht die entscheidenste ist, wenn wir uns auf die Suche nach Gott begeben wollen. Ökonomie der Zeit, darin löst sich schließlich alle Ökonomie auf. Karl Marx war den heutigen Naturwissenschaftlern ebenbürtig und brachte es praktisch für die Menschen auf den Punkt. Naturwissenschaftler und Karl Marx taugen zusammen als weiteren wissenschaftlichen Kompass auf dem Weg zu Gott. Verständlich, dass Karl Marx als autoritärer Knochen, wie er nunmal einer war, es schwerer hatte, zudem der Makel des verstoßenen Kindes immer auf ihm lasten wird, auch wenn er schon längst tot ist. Mit der Religion haderte er und erkannte völlig richtig, dass Religion das Opium für das Volk sei. Nicht aber für die Wissenschaftler, sie kommen nüchtern daher und kommen ohne Gott nicht aus. Kinder, wenn sie gut auf das Leben vorbereitet werden, auch nicht, und Kinder mancher geschichtlichen Größen werden es besonders schwer gehabt haben ohne sorgende Hände, wie die Kinder von Rousseau, Marx oder Albert Einstein, sich in dieser komplexen Welt zurecht zu finden. Sie sind deshalb der Schlüssel zum wirklichen Verständnis dieser Größen, ähnlich wie die Geschichte der exakten Naturwissenschaften die Grundlagen legt, die Interessen der Schulbücher und der Politiker und mancher gekauften Wissenschaftler zu erkennen. Das gilt auch für Albert Einstein und seiner Entdeckung der Raum-Zeit. Er beantwortet die Fragen der Kinder, geliebt hat er sie nicht. Vielleicht war er von dieser neuen Dimension Zeit zuletzt besessen und schuf sich deshalb ein klares Gottesbild: Gott als zentrale Ordnung der Dinge. Er diente einem Gott und empfahl, ähnlich Luther, der Obrigkeit die Bombe. Andere, die mit ihm und mehr als die Kinder um ihn waren, sahen das anders. Für sie war Gott das Chaos und unberechenbar: Wahrscheinlich; aber mehr nicht. In diesem Gegensatz von Ordnung und Chaos erkenne ich mich und ich weiß, dass ich mich zwischen diesen Polen nicht entscheiden werde und dafür etwas Göttliches erhalte: Gottes freien Willen: De libero arbitrio. Jeder Mensch, der sich seines eigenen Verstandes bedient und etwa bei Karl Marx, bei anerkannten und aufgeklärten Physikern, bei all den vielen aufgeklärten wertvollen anderen Menschen liest, vorallem aufmerksam liest und sie studiert, kann es wissen, wenn er sich nicht dem Politischen, nicht dem Protestantismus zuwendet. Harald Lesch, der sich, obwohl er Wissenschaftler ist, immer wieder als Physiker dem Politischen zuwendet, muss eine starke Persönlichkeit sein. Ich verstehe ihn in dieser Zuwendung nicht und hoffe, dass ihn dieser Blick auf den politischen Menschen nicht verdirbt; der Autor würde ihn missen.

20.10.: Es ist erstaunlich. Lutheraner sprechen mit mir. Katholiken nicht. Eugen Drewermann, der mir persönlich sogar einen Brief schrieb, ist auch ein Lutheraner, keinesfalls Katholik. Mehr noch, mit seinem Buch "Richtet nicht", schreibt er anders als Matthäus 18:18, schreibt er anders als der Autor von endederrevolutionen.de

19.10.: Nachdem Henning Schluß darauf aufmerksam machte, dass selbst Karl Liebknecht das Evangelium brauchte, um zusammen mit Rosa Luxemburg die Reihen unter den Genoss*innen wieder zu schließen, die der Bluthund Noske gerissen hat, konnte ein noch mit Fehlern behafteter Text früheren Datums wesentlich ergänzt werden. Der Text von gestern bleibt unverändert: Sie hätten den Klerus nicht bevormunden dürfen. Die Katholiken wissen, wie sie gegenüber den Mitmenschen sich verhalten müssen. Sie nehmen eine Pandemie ernst und verhalten sich nicht wie Egoisten, die der Pest des Protestantismus verfallen sind. Die Maßnahmen der Bürger sind nicht in der Lage, die Maßnahmen der Katholiken, die damals an Ostern die Eucharistie miteinander feiern wollten, zu toppen. Deshalb musste der Text im Messanger noch einmal aufgenommen und im Domradio fortgesetzt werden.

17.10.: Der Didaktik Pjotr Jakowlewitsch Galperin folgend, sind konkrete Ereignisse auch für den Autor Ausgangspunkt für die Ergebnisse seines Denkens. Sie sind im Wesentlichen durch das persönliche Erleben und nicht durch das Ziel geprägt. Dieser Weg ist natürlich ein langer und schwieriger und ohne das Gut zu kennen, ist dieser Weg nicht gehbar. Das Gut aber liegt nicht einfach vor uns und deshalb ist der Weg notwendigerweise mäandernd. Werden die Wege anders, geradlinig gegangen, wie etwa Paulus und Luther den Weg gegangen sind, folgen sie der Natur nicht. Die Natur kennt keine Gerade und keine Ecken. Das muss den Leser*innen dieses Weblogs immer klar sein, sonst könnten sie bei endederrevolutionen.de nicht verständnisvoll lesen.

16.10.: Das Impressum wurde ergänzt. Der Text "Vergeben" wurde in den Weblog mit einem Text über den typischen Politiker Dieter aufgenommen. Mit diesen Texten über das Wirken von Gruppen von Menschen, die mit ihren Vornamen in einer Gruppe zusammengefasst werden können - der Vorname Kevin ist hier Beispiel für einen signifikanten empirischen Beleg - soll u.a. am Beispiel des Vornamens Thomas gezeigt werden, dass gerade religiöse Menschen erheblichen Einfluss auf den Verlauf der Geschichte haben. Die Menschen schreiben die Geschichte gemeinsam, ob sie das wollen oder nicht. Alle tragen dazu bei. Aber einige Menschen schreiben die Geschichte mit einem unbeugsamen Willen -De libero arbitrio- und die deutliche Mehrheit der Menschen, die Kant den Pöbel nannte, schreiben die Geschichte in Demut -De servo arbitrio- und sind damit potentielle Träger faschistischer Regime. Sie anerkennen die Souveränität von Nationalstaaten, die ihre Souveränität mit der Entwicklung nationaler Waffentechnik begründen. Die heutige Rechtsphilosophie, die mit dem Dreißigjährigen Krieg dieser Philosophie des Grauens und mit der Ermordung Millionen von Menschen, sich durchsetzen konnte. Mit der Verankerung dieser grauenvollen Rechtsphilosophie im Bürgerlichen Gesetzbuch stirbt langsam aller Rest von Philosophie und die Philosophie davor dient nur noch der Unterhaltung und wird heute konsumiert. Diese bürgerliche neuzeitliche Philosophie wäre das Ende aller Philosophie, die außerhalb steht: Alles andere verbietet das Recht.

Der Vorwurf bleibt: Die Texte wäre für den ungebildeten Menschen einfach nicht lesbar. Noch halte ich diesem Vorwurf entgegen: Die Texte sind durchaus für den ungebildeten Leser guten Willens lesbar. Für den verbildeten Menschen sind sie nicht lesbar. Natürlich muss viel nachgelesen werden und kein Text, kein Begriff, soll ungeprüft und unverstanden einfach nur "zur Kenntnis" genommen und konsumiert werden. Der Autor dürstet nach Kritik. Die Pauls helfen ihm nicht. Die Pauls warten auf die Gelegenheit, wie Luther auf die Gelegenheit wartete, den Erasmus wie eine Wanze zu zertreten und ebenfalls noch nach 500 Jahren der Schrecken dem Luther zu Diensten zu sein: Paul, Knecht Luthers, Knecht Jesus Christus.

An den ersten drei Begiffen der Vorstellung eines wahrhaften Regierungssystems habe ich einmal versucht, mit mehr Verlinkungen das Verstehen exemplarisch für diesen Text zu erleichtern. Wäre der Text, die ersten Zeilen, mit den Links versehen, lesbarer?

10.10.: «concedo nulli», das Dritte Buch des Buchprojekts "Ende der Revolutionen", die "Pest des Protestantismus" mit dem Titel "Der Weg" muss fertiggestellt werden. Die Zeit drängt, der Kohlenstoffdioxidgehalt der Atemluft steigt täglich. Wir sollten unseren Enkel*innen eine Stimme geben, die anders klingt und die belegt, dass unsere Enkel*innen eine neue Gesellschaft, eine zivile Gesellschaft, verwirklichen können. Vielleicht sollte der Buchtitel des dritten Buchs in concedo nulli geändert werden. Dieser Titel würde besser passen aber wie die Schriften von Erasmus würde das Buch, betiltelt in Latein, von all denen nicht gelesen, an die das Buch "Ende der Revolutionen" gerichtet ist. Sie müssten kein Latein beherrschen, wie auch der Autor kein Latein beherrscht. Aber die einfachen Menschen bleiben immer noch lieber unter sich, obwohl sie alles verstehen könnten, wenn sie nur Menschen guten Willens sind und ihre Bequemlichkeit ablegen.

09.10.: Mit der Bearbeitung der dritten Säule wurde begonnen. Nach und nach werden die Webseiten verändert, so dass der Aufruf anderer Webseiten, diese stets in einem neuen Fenster öffnet. Inhaltlich sind die Prinzipien des Netzwerks der Armen weiter entwickelt und mit der Notwendigkeit einer außerparlamentarischen Opposition inzwischen verknüpft. Der Haupteintrag "Wahlen, eine Willenserklärung" wurde bezüglich der Erststimme um einen ergänzender Link erweitert.

Der Autor würde sich freuen, wenn Kommentare zum politischen System des Autors und über seinen Widerspruch gegenüber Enzyklopädisten bezüglich der Behauptung, Comenius sei ein evangelischer Philosoph gewesen, dem Autor per EMail an mschwegler@endederrevolutionen.de entgegentreten. Was ist unklar, was bedenklich, was ist gar falsch?

05.10.: Der inhaltlich wichtigste Text über eine kommende zivile Gesellschaft ist überarbeitet. Der versehentlich am 01.10. hochgeladene fehlerhafte Text zum "Joch der Arbeit" wurde ausgetauscht und mit Hinweisen zur Geschichte der Aufklärung ergänzt.

03.10. (ergänzt): Der Text, "Sei kein Zuschauer" wurde ergänzt. Der Text gilt immer und ist an alle Menschen guten Willens gerichtet. Der Autor überlegt nicht mehr, seinen letzten Lebensabschnitt in einem Dorf zu verbringen, in dem der Gemeindesportplatz nach Felix Linnemann benannt ist. Wilhelm Hasselmann, der Altbürgermeister und Träger eines Verdienstkreuzes, soll im Dorf die ersten Bewohner*innen informiert haben, dass der Autor von endederrevolutionen es unerträglich empfindet, dass einem Nazi-Schergen in einem niedersächsischen Dorf ein Denkmal gesetzt ist. Wilhelm Hasselmann kennt den Autor. Wieder reden scheinbar im Dorf jetzt wieder mehr übereinander statt miteinander. Sie pflegen die Tradition der Nazis,, ihrer Mitläufer, der schweigenden Mehrheit. Er hätte mit ihm reden können, bevor er mit anderen über ihn redet. Ein Bekannter im Dorf, der diese Information im Dorf verbreitet, hätte auch mit ihm reden können. Er wird erklären müssen, weshalb er den Altbürgermeister in ein solch schlechtes Licht stellt. Beide werden vielleicht nicht wissen, wie politisch sie handeln. Diese Politik scheut das Licht wie der Teufel das Weihwasser. Der Autor wird erst im Dorf wirken, hinwirken, dass die Dorfschule den Namen von Comenius bekommt und der Gemeindesportplatz in eine Stätte für Sinti und Roma umgestaltet wird. Dann könnte das Dorf wie auch der Platz mit der Schule eine liebliche Stätte für ihn werden. Wir, die Nachgeborenen, sind unschuldig. Wir sind nicht mit der Erbsünde belastet. Den Boden, den uns die Väter dort in Steinhorst vererbt und den wir nie selber bearbeitet haben, werden wir den Bauern, die ihn heute bearbeiten, kostenlos überlassen. Wir werden nicht sündigen und wir müssen das Erbe der Nazis in diesem Dorf nicht annehmen; so steht es im Gesetz. Ersteres, mit dem Boden, steht nicht im Gesetz. Es wäre Zeit, die Nachkommen der Sinti und Roma um Vergebung für unsere Väter zu bitten und mit ihnen künftig jedes Jahr, dort auf dem künftigen Platz der Sinti und Roma, gemeinsam zu feiern.

02.10.: Ein Beispiel: Verkehrsminister Andreas Scheuer entschied sich gegen das Gut und für die Güter. Jetzt müssen Richter um eine Entscheidung über die Verteilung der Güter befinden. Es geht nur um die Güter. Das Gut, die Wahrheit, hat keinen Platz in einem politischen Staat.

01.10.: Der Text zum Joch der Arbeit musste überarbeitet werden. Immer wieder begegne ich fehlerhaften Texten. Die Begrifflichkeiten mussten klarer und die Rechtschreibung und Grammatik verbessert werden. Die Zeit drängt aber, deshalb hat es nicht funktioniert. Ich bitte um Verzeihung.

30.09.: Die Konkretisierungsphase, die eine neuen Gesellschaft einläuten soll, hat begonnen.

22.09.: Der zentrale Text "Vom Geist der Gesetze" wurde wie der Text "Radikale Zeitenwende" neu formatiert.

Der kurze Text vom 20.09. wurde erweitert und neu organisiert. So entfaltet er mehr seinen besonderen Inhalt. Thomas Morus schrieb den Text zeitgleich, als Luther den Brief von Paulus an die Römer studierte. Der Text von Thomas Morus scheint vergessen. Luthers Texte hingegen werden noch heute gefeiert. Zwischen Luther und Morus herrschten bereits zu Lebzeiten der beiden extreme Gegensätze und Luther hätte Thomas Morus auch lieber wie eine Wanze zertreten, wie er den Erasmus zertreten wollte: Erasmus, den Freund jenes Thomas Morus, dem Verfasser der Utopia i, die wie er selber bei vielen Menschen in Vergessenheit geraten ist. Er war für eine neue Gesellschaft zu früh geboren. Jetzt aber, falls der Protestantismus überwunden werden kann, könnten neue Visionen helfen, die drohende Klimakaastrophe noch abzuwenden. So wahr euch Gott helfe, würde jetzt Thomas Morus hinzufügen.

18.09.: Das Netzwerk Bildung wurde ergänzt. Hervorragend würde dieses Netzwerk mit den Begegnungsstätten für Menschen unterschiedlichster Begabungen und Visionen einer Neuen Zeit vorausgehen, wenn man dieses Netzwerk zuerst von den Fesseln des bürgerlichen Rechts befreien würde. Bis zum nächsten Text: "Weniger ist mehr und der einzige Weg, der zur Menschlichkeit zurückführt"; hier schon einmal wertvolles Studienmaterial.

17.09.: Er zieht die Güter dem höchsten Gut vor. Woran kann der Unmensch erkannt werden? Über den Unmenschen im bürgerlichen Rechtstaat zu schreiben, ist schwer und überall lauern die Gefahren. Diese Texte handeln von der Sache selbst, die leicht und doch so schwer zu machen ist. Der Unmensch kann zum Beispiel daran erkannt werden, wenn er von bezahlbarem Wohnraum spricht. Politiker aller Parteien sprechen inzwischen davon und selbst die Linke schämt sich nicht mehr, im Chor mit Ihresgleichen darüber zu reden. Unmensch: Wie das Mitglied einer Partei in den Parlamenten dem Fraktionszwang seiner Partei unterworfen ist, wird der einzelne Mensch durch den Nationalstaat, der auf okkupiertem staatlichem Territorium gegründet ist, zum Unmenschen erzogen. Es wird Zeit, das Erbe des Dreißigjährigen Kriegs, den Friedensschluss von Westfalen, diesen Fluch des Protestantismus, in ein Europa der Regionen und vor allem in herrenlose Landschaften voranzutreiben. Herrrenlos war die Neue Welt bis die europäischen Herren kamen. John Locke machte sich Gedanken, wie nach dem heftigen Bürgerkrieg im eigenen Land die Neue Welt mit minimalem militärischen Aufwand in Besitz genommen werden kann und empfahl der britischen Krone den Vertrag, der sich bereits zuvor bei dem europäischen Friedensschluss politisch bewährt hatte. Er beschäftigte sich längst mit einer kommenden bürgerlichen Gesellschaft und erkannte klar, dass die Bequemlichkeit der Menschen der Grund sein wird, weshalb das Volk in die aufgespannte Falle laufen wird.

Das Impressum wurde überarbeitet. Der Ungehorsam wurde überarbeitet.

Mit der anstehenden Phase der Konkretisation des Projekts Endederrevolutionen, in der gleichzeitig sämtliche Texte auf endederrevolution.de unter Verwendung minimaler HTML-Zeichen neu geschrieben werden, erfährt der Autor selber, wie konzentriert er jetzt arbeiten muss, um das Ziel zu erreichen, mit minimaler Übertragungsenergie seine Texte im Internet zu veröffentlichen. Aber der Verlust der Bequemlichkeit wird mehr als kompensiert im Wirken daran, dass der Mensch wieder wahrhafter Mensch sein kann; autonom und kompromisslos, wenn es um die Bewahrung der Natur geht.

Die Texte zur Notwendigkeit nichtstaatlicher Netzwerke werden in den nächsten Tagen neu geschrieben und ergänzt. Diese Texte zu den Netzwerken bilden den praktischen Einstieg in eine Sache, die leicht zu machen wäre. Das Netzwerk zu den Kandidaten wird theoretisch noch ausgeführt, aber es ist letztlich allein eine Sache der Wähler, dieses aufzubauen. Von Nichts kommt nichts; eine schwäbische Volksweisheit. Über das "Nixle emma Bixle" war der Autor zwar schon als Kind nie enttäuscht. Er wusste wer es ihm schenkte; aber jetzt, im Alter, darf es mehr sein. Die Übersicht zu den Texten ist inzwischen bis auf bessere Formatierungen erledigt. Der Inhalt des Textes "Pest des Protestantismus" wurde um den Hinweis, dass Luzifer und nicht Gott das 1. Buch Mose den Juden übergeben und damit die erste Epidemie mit der Pest des Judentums ausgelöst hat, präzisiert: Mit dem Satan kam die Urform des Bazillus, das spätestens im 15. Jahrhundert bereits zum Kapital mutierte, auf die Erde. Das wollte der Nazarener bereits im Jahr 30 nach unserer Zeitrechnung ausrotten. Doch das rief ihn sofort auf den Plan, der immer auftritt, wenn sein Reich gefährdet wird: "Wieder nahm ihn der Teufel mit sich und führte ihn auf einen sehr hohen Berg; er zeigte ihm alle Reiche der Welt mit ihrer Pracht und sagte zu ihm: Das alles will ich dir geben, wenn du dich vor mir niederwirfst und mich anbetest". Der Nazarener widerstand der Versuchung des Teufels aber Paulus, der behauptete, ein Apostel von Jesus gewesen zu sein, erlag ihm, nachdem der Nazarener längst tot war. Als Apostel von Jesus Christus, log Paulus und dachte dabei zuerst an sich, an seine Kirche. Er ging damit als Prototyp des Politikers in die Weltgeschichte ein.

Bildung und Schule werden zunehmend in ganz Europa dem Verwertungsinteresse des Kapitals unterworfen. Willfährig und ohne Sinn und Verstand folgen die Politiker dieser Entwicklung. Ein nichtstaatliches Netzwerk mit den Netzknoten "freie Kindergarten" und "freie Schulen" mit Bibliotheken, Theater- und Musikräumen wäre hervorragend geeignet, die Vision von Comenius zu verwirklichen und eine "liebliche Stätte der Menschlichkeit" zu schaffen, in der alle Kinder und Jugendlichen unter dem Primat der Gleichheit in einer komplex gewordenen Welt gemeinsam lernen und sich orientieren. Die dafür erforderlichen Grundlagen, wie sinnerfassendes Lesen, unterschiedliche Formen des Schreibens, die Begegnung und Kommunikation miteinander unter Verwendung von Fremdsprachen, gestaltete Ort der Muße, der Naturwissenschaften und alles außerhalb jeglicher Kontrolle, Zensur und Zugriff staatlich bestellter Lehrer und Erzieher, wären heute bereits umsetzbar. Keine Utopie sollte das sein, sondern eine Aufforderung, als Mensch guten Willens Netzwerker zu werden. Keine Vergehen mehr sind Hausbesetzungen sondern überall dort, wo Häuser leerstehen, ein Selbstverständnis. Ein Netzwerk "Stadtentwicklung", das derartiges vorbereitet, ist notwendig.

29.08.: Aufgrund einer Nachfrage wurde der Text "der Beschluss ist nicht anfechtbar" ergänzt. Ein bisher völlig unverständlicher Text (pardon!) wurde in diesem Zusammenhang endlich korrigiert.

28.08.: Das Zusammenwirken von Menschen in nichtstaatlichen Netzwerken wäre geeignet, dass diese als negatives Potential den Übergang in eine Zivilgesellschaft befördern. Das negative Potential, von dem Karl Marx ausging, hat der Faschismus erfolgreich in die bürgerliche Gesellschaft integriert. Die Mehrheit der Lohnarbeiter lebt heute in der Bundesrebublik Deutschland gesichert und ausreichend bequem, so dass von ihnen die Gefahr, als negaives Potential eine zivile Gesellschaft zu besorgen, gebannt ist. Bevor diese These genauer begründet wird, sollen die Grundlagen hierzu möglichst allgemein verständlich noch aufbereitet werden. Der Text zum Paulinismus wurde auch dafür aktuell überarbeitet und fertiggestellt. Er dient zum weiteren Verständnis dafür, weshalb der Untertitel dieses Weblogs mit "Pest des Protestantismus" hinterlegt ist.

27.08.: Mit dem Scheiterhaufen, auf dem Giordano Bruno am 17. Februar 1600 verbrannt wurde, endete ein Jahrhundert, das mit dem Raub der Allmenden begonnen hat. Eine Moderne brach an, die mit der Französischen Revolution den Pöbel auf die Straßen trieb. Er jubelte als die Plätze, auf denen die Fallbeile aufgestellt waren, mit Blut überströmt wurden. Diese Angehörigen des Pöbels, die, kaum dass sie als Kinder das Licht der Welt erblickten, in dieser Welt mißbraucht werden und nie das Licht wirklich schauen durften, sind die Geringsten unter den Schwestern und Brüdern. Ihnen muss in Zukunft die größte Aufmerksamkeit zuteil werden. In einer Demokratie bestimmt der Pöbel die Zukunft der politischen Gesellschaften. Die Intellektuellen sind heute mehr denn je verpflchtet, ihnen die Texte eines Giordano Brunos oder Baruch de Spinozas nahe zu bringen und diese ausführlich zu erläutern; sie werden alles verstehen. "Wir sind alle ein Teil des Gleichen" erklärt ein Youtuber und zeugt davon, dass er genau versteht, wenn er sich nur die Zeit nimmt, nachzudenken. Der Pantheismus taugt, um das Wunder der Schöpfung zu schauen. Er taugt aber noch nicht, um dieses Wunder, das höchste Gut, auch zu erhalten. Die radikale Reduzierung der Arbeitszeit muss deshalb materiell an erster Stelle, auf der Seite nichtstaatlicher Initiativen und Aufklärung über Netzwerke stehen, damit einerseits die Produktion der Güter abnimmt und für alle Menschen ausreichend freie Zeit zur Verfügung steht, um dieses höchste Gut wieder persönlich erkennbar zu machen. Die freie Zeit kann sinnvoll genutzt werden, um mit dem Pöbel gemeinsam über das Inertialsystem Erde nachzudenken. Ein System, das nicht nur aus Gründen der Vernunft einen intersubjektiven Maßstab braucht, sondern auch moralische intersubjektive Verpflichtungen notwendig sind und für dieses Verständnis die Bergpredigt hervorragend bereit steht. Die Bergpredigt ist keine Angelegenheit des Glaubens. Für die Bergpredigt kann der Mensch sich nur entscheiden. Diese fundamentale Entscheidung setzt jedoch den freien Willen des Menschen voraus, der durch eine Änderung des Sachenrechts im Bürgerlichen Gesetzbuch erst erkämpft werden muss.

26.08.: Der Text zur Dialektik von Form und Nicht-Form ist entscheidend und wird künftig unter eigener Kategorie weiter entwickelt. Der Text wurde mit dem Quelltext verlinkt und dieser wurde um mit einem Kurzfilm über die Ermordung von Giordano Bruno ergänzt.

24.08.: Die Gründer der politischen Partei „Die Grünen“ mögen ehrliche und emanzipatorische Ziele gehabt haben, als sie ihren Marsch durch die Institutionen antraten. Heute aber kann definitiv gezeigt werden, dass diese Partei inzwischen längst im Kanon mit allen Parteien musiziert und ihr Spielchen jenseits von denen "da unten" treibt. Das Versprechen jedenfalls, als eine politische Bewegung "von unten" dem stummen Zwang der Umweltzerstörung entschieden entgegen zu wirken, wurde auf dem langen Marsch völlig aufgegeben. Die Klebrigkeit der politischen Institutionen erwies sich als deutlich stärker und die Parteioberen sind heute zufrieden, wenn sie mit den übrigen Parteien zusammen musizieren und auftreten dürfen. Vergleichbar kann der Niedergang der Friedensbewegung skizziert werden, die sich im gleichen Jahrzehnt unter dem Dach des Aachener Friedenspreis e.V. versammelt hatten. Beide Bewegungen haben sich als völlige Irrwege erwiesen. Eine künftige außerparlamentarische Opposition sollte diese Irrwege genau analysieren und sie sollten künftig unbedingt vermieden werden: Das Klima der Erde und eine künftige Friedenssicherung halten ein "weiter so" nicht mehr aus.

Die Geschichte des Aachener Friedenspreis dokumentiert auf der Seite der Friedfertigen den folgenschweren falschen Weg, der von Protagonisten der protestantischen Losung einer „Balance of Power“ in den Räumen des Ortsverbandes Burtscheids der SPD als Reaktion auf die Stationierung amerikanischer Pershing-Raketen in Europa im Jahr 1988 und federführend vom lutherischen Pfarrer Albrecht Bausch gegründet wurde. Noch fesselt dieser Irrglaube heute rund 50 Organisationen und bietet ihnen für die freiwillige Fesselung unter die Statuten des Vereins ein gemeinsames Dach. Nichtstaatliche Organisationen und Netzwerker sollten diesen Weg der Protestanten heute weder unterstützen noch beführworten, wenn der Weg zu einem Weltfrieden gegangen werden soll. Gegründet in der Behauptung, einen friedfertigen Weg „von unter“ gehen zu wollen, widerspricht zuletzt der Rauswurf zweier Vorstandsmitglieder einer unter dem Dach des Aachener Friedenspreis e.V. sich eingerichteten Splittergruppe einmal mehr von diesem Ansinnen der Führungskader des Aachener Friedenspreis e. V.. Den Vorgaben sogenannter Friedensverfertiger folgend nehmen sie lediglich zur Kenntnis, dass demnächst F-18-Kampfjets von der Bundeswehr angeschafft werden, die in der Lage sind, auch amerikanische Atombomben zu transportieren. Die Bundeswehr schafft diese F-18 Kampfjets gemäß den Bedingungen des NATO-Beistandspaktes an, was sollen diese ohnmächtigen Politiker und Friedensaktivisten auch anderes tun, als der Obrigkeit zu folgen? Das Recht gibt den Takt vor. Außer Takt geraten erinnert der Rauswurf der Friedensaktivisten an einen Hirtenbrief amerikanischer Bischöfe aus dem Jahr 1983, die wegen des Wortlauts ihres Aufrufs heute wie damals wohl keine Aufnahme unter das Dach dieses Friedensvereins gefunden hätten. Dort wollten sie - wohlwissend um die protestantischen Wurzeln der Friedensbewegung - auch gar nicht hin. Alle Menschen guten Willens sind heute aufgerufen, diese und all die übrigen vom Staat errichteten und geschützten Dächer verlassen und diese meiden. Lasst sie in ihrem Lobgesang auf die Obrigkeit alleine. Unter der Aufsicht von Parteien und evangelischen Bischöfen lässt es sich nicht frei singen, nicht frei sprechen und vorallem nicht frei atmen.

Der frühere Präfekt der Glaubenskonkretation Kardinal Ratzinger stellte sich ebenfalls in den Zeiten der Gründungsphase der grünen Partei und der eingetragenen Friedensvereine, die das Geschäft der Friedensbewegungen besorgen sollten, gegen den Hirtenbrief seiner amerikanischen Glaubensbrüder. Ratzinger war zu sehr einem politischen Katholizismus verfallen, bei dem die Pathogenität gegenüber der Pest des Protestantismus noch einmal deutlich vergrößert festgestellt werden muss. Zwar erkannte dieser spätere Papst Benedikt damals richtig, dass die weit fortgeschrittene Säkularisierung der Politik in den Nationalstaaten weltweit Auschwitz und die Weltkriege erst möglich machten. Mit seiner Behauptung gegenüber der mit exzessiver Schärfe vorgetragene Verurteilung jeglichen Besitzes von Waffen der amerikanischen katholischen Bischöfe, verfiel er allerdings vollkommen der protestantischen Versuchung: Denn ein Katholik trägt niemals eine nationale Verantwortung. Ein Katholik kennt nur eine Verantwortung vor Gott. In dieser Verantwortung ist der Katholik einsam. Er kann aber mit nichtstaatlichen Netzwerken sich eine Heimat schaffen und ein Netz menschlichen Mitgefühls aufbauen: Seinen erklärten Willen, allein der Natur zu gehorchen, nimmt ihm keiner ab.

Wer eingetragenen Vereinen oder anderen politischen Seilschaften folgt ist linker Teil der dialektischen Beziehung von Staat und Nicht-Staat. Die Gesinnungsschwestern und -brüder des rechten Teils dieser dialektischen Beziehung können u.a. an ihrem Wirken in wahrhaften nichtstaatlichen Organisationen (NGOs) erkannt werden. Das Wesen dieser Organisationen tritt deutlich dadurch hervor, dass nicht das bürgerliche Recht, sondern das persönliche wahrhafte Versprechen und ein Vertrauen untereinander ihre politische helfende Arbeit innerhalb den Gesellschaften kennzeichnet.

Bis an das Ende meiner Tage werde ich weiter schreiben und die Texte werden sich deshalb hoffentlich noch viele Jahre verändern. Das Ziel, mittels der Idee zur Errichtung nichtstaatlicher Netzwerke, eine Transformation der inzwischen weltweit agierenden postfaschistischen Staaten in Zivilgesellschaften vorantreiben zu können, würde Weltgeschichte bedeuten. Dem Buch gehen zahlreiche ähnliche Überlegungen vieler Autoren voraus. Meist wurden sie als Utopien geschrieben, überwanden aber das Phänomen der Herrschaft von Menschen über Menschen nicht. Wie ein Fluch lastet dieses Phänomen auf allen literarischen und politischen Ansätzen. In dem demnächst hoffentlich vorliegendem Buch werden zwei Kategorien "Autonomie und Vertrauen" als politische Verfassungsentwürfe zum ersten Mal eingeführt, was mit Sicherheit einer politischen Häresie gleichkommt.

P.S. Auch dieser Text wird immer wieder verändert. So ist geplant, als Beispiel für das erwähnte Phänomen die Utopia von Thomas Morus noch vorzustellen.

Posted by Michael Schwegler at 16:22
Edited on: Sonntag, 29 November, 2020 7:55
Categories: Aktuelles