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Es wird höchste Zeit

Die Zeiten ändern sich.

Der Weg

Ich kann nicht mehr seh´n, Trau' nicht meinen Augen,

kann kaum noch glauben, Gefühle ha'm sich gedreht.

Ich bin viel zu träge, um aufzugeben, es wär' auch zu früh, weil immer was geht.

Das hofft auch der Autor von endederrevolutionen inständig. Es muss was gehen, sonst endet der Weg. Nicht für dieses Wasser, auf dem er seinen Gedanken hinterherträumt. Für den Menschen, der diese Yacht nicht steuern kann, der arm ist und auf die wirkliche Liebe unter den Menschen angewiesen ist.

Um 180 Grad gewendet, trotz gerade stattfindenden "Schussfahrt", muss der bisherige Weg fortgesetzt werden. Vor allem technisch gewendet und gemeinsam gesungen, ohne technische Unterstützung, ohne Managment. Das ist noch für die meisten Ohren ungewohnt, wir müssen aber umkehren und künftig gemeinsam gehen.

"Wir waren verschworen, werden füreinander sterben, werden nie wieder den Regen biegen, das Vertrauen nur noch leben"; aber wir könnten noch "auf der Schussfahrt wenden, nichts ist zu spät" nichts ist "zu früh".

Steht zusammen, bis dass der Tod uns scheidet. Gut, wir verzetteln uns und die Liebe ist für manche Menschen auch später ein Problem, obwohl sie so einfach und so natürlich sein kann.

Längst hat der Kommerz die Rolle der Fürsten übernommen, die mit dem Recht der Fürsten sich die erste Nacht mit der Jungfrau sicherten, wie heute der eitle reiche Sack sich noch heute mit Porsche und Vermögen sich die erste Nacht mit dem jungen, noch unschuldigen Mädchen sichert. Den Mädchen, die dem Götzen Staat gehorchen und nicht mehr der Mutter. Nichts hat sich da geändert. Diejenigen, die mit der Liebe Probleme haben, dienen in aller Regel willenlos dem Kommerz. Wir sollten sie aufklären, wenn wir zusammenstehen. Sie leben unter uns.

"Wir haben uns geschoben durch alle Gezeiten, haben uns verzettelt, uns verzweifelt geliebt: Wir haben die Wahrheit so gut es ging verlogen, es war ein Stück vom Himmel, dass es dich gibt."

"Die Unendlichkeit bestaunt, heillos versunken, trunken und alles war erlaubt. Zusammen im Zeitraffer, Mittsommernachtstraum."
"Dein sicherer Gang, Deine wahren Gedichte, Deine heitere Würde, Dein unerschütterliches Geschick, Du hast der Fügung, Deine Stirn geboten, hast ihn nie verraten, Deinen Plan vom Glück."

Das ist er, der barmherzige Gott. Wir müssen seinen Plan selber suchen. Gäbe es diesen Plan nicht, gäbe es die Liebe nicht.

"Ich gehe nicht weg, hab' meine Frist verlängert, neue Zeitreise, offene Welt. Habe Dich sicher in meiner Seele, ich trag' Dich bei mir bis der Vorhang fällt."

Versprochen. Ich habe mich Dir verschreiben, auch wenn Du mich nicht siehst.

"Du hast jeden Raum mit Sonne geflutet"

,"hast jeden Verdruss ins Gegenteil verkehrt." Wir sollten miteinander gehen und dafür sorgen, dass sie nicht weiter die Oberhand behalten und uns den Römerbrief immer wieder vorlesen. Wir sollten ihren Lügen gar nicht mehr zuhören und ihre Dunkelheit aussperren.
Es ist nicht mehr viel Zeit, doch wir haben einen freien Willen. Wir haben uns entschieden für einen Gott. Aber wir müssen uns jetzt entscheiden: Entweder für einen Gnadengott, den Luther gelehrt hat und der zum Jüngsten Gericht mahnt und sitzend zur Rechten des Vaters, von dannen er kommen wird. Oder für einen barmherzigen Gott, der alles in unsere Hände gelegt hat und selbst dann, wenn sie den Gashahn aufdrehen, uns allein lässt. Er lässt uns alleine, weil er uns liebt!

Das ist der Kern des Absurden, über dessen Fragen bereits Albert Camus berichtete.
Ein aufmerksamer Zeitzeuge sah, dass da ein Kreuz hing, als sie sich von seinem absurden Tod am Grab von Camus verabschiedeten. Nie sollten wir die Liebe knechten und sie unter unseren Willen zwingen. Ihr Menschen, denen sie noch nicht die Natür gänzlich versaut haben, spielt eure gemeinsamen Weisen nicht mehr auf CD, wenn dafür Verträge unterschrieben werden müssen und ihr an den Kommerz verkauft werdet. Es gibt andere Geschäftsmodelle, die mühsamer, aber menschlich sind. Unterschreibt nichts, egal was sie euch vorlegen. Jetzt am Vorabend eines verherrenden Klimawechsel solltet ihr nicht mehr mit dem Teufel am Tisch sitzen. Keiner wird euch deshalb verurteilen, schaut euch aber wenigstens um und seht, wie diese Teufel alles zerstören. Nicht er hat unseren Raum mit Sonne geflutet, ihr könnt selber sehen. Gut, noch längst nicht wie die Menschen, die den Raubbau auf unserem Planeten grün machen wollen und die wie viele Menschen heute den Rattenfänger der Grünen hinterherlaufen. Aber sie werden auch zu euch kommen, wenn das quit pro quo ausgemacht und unterschrieben ist. Sie haben mein Schwabenland auch nicht ausgenommen und inzwischen verwüstet. Meine Heimat lebt nur noch in Erinnerungen. Heute ist das Neckar- und Filstal eine wirtschaftlich gesunde und reiche Region. Die Wälder, Wiesen und Auen sind verschwunden. Auch ihr solltet euch entscheiden. Ich jedenfalls höre euch zu und ihr solltest eure Heimat verteidigen, gegen "nordisch nobel", das mit protestantisch übersetzt werden könnte und für die Armen gelten soll, die keine Stimme haben. Aber wir, die Armen wissen, "dass es Dich gibt".

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