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Mittwoch, 14 Oktober, 2020

Wo der Bürger aufhört, da erst beginnt der Mensch

Der Text wird aktuell geschrieben. Die Ungeduld treibt den Autor angesichts der Tatsache, dass selbst die wegen der Corona-Pandemie auf der ganzen Welt "heruntergefahrene" Wirtschaft den Anstieg des Kohlenstoffdioxidanteils in der Atmosphäre noch nicht einmal wenigstens für einen Tag stoppen konnte. Der Anstieg sei etwas weniger gewesen als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Dieses Weniger an Anstieg feiern sie, die Bürger*innen. Sie werden nach der Feier zur Tagesordnung zurückkehren und die kritischen und aufgeklärten Bürger*innen werden wieder die wissenschaftlichen Studien zur Postwachstumsgesellschaft konsumieren. Handeln werden sie nicht, wirksam handeln werden sie nicht.

Sie wissen, dass sie alle zur Ausbeutung und kollektiven Zerstörung der Natur zurückkehren müssen. Sie wissen das und handeln nicht. Sie dürfen nicht handeln, sie dürfen nur wählen. Sie wissen, dass die Politiker, die sie wählen dürfen, die Gesetze machen. Sie wissen auch, dass solange das Bürgerliche Gesetzbuch nicht geändert ist, die Gesetze dafür sorgen werden, dass die Party weitergeht. Können die Politiker, die sie gewählt haben, nicht mehr für wirtschaftliches Wachstum sorgen, werden die Politiker zusammensitzen und die Gesetze ändern, damit die Gesetze für ein weiteres Wirtschaftswachstum sorgen. So bestimmt es die Verfassung. So verlangt dies das Kapital, das durch die Verfassung indirekt geschützt wird. Indirekt, denn geschützt ist nur das Recht auf Eigentum an Boden. Der ist eine Sache neben Lumpen, Besen und allem Getier sowie der Pflanzen. Natürlich bestehen da Unterschiede. Die Lumpen und Besen genießen besonderen Schutz wie das Getier und die Pflanzen. Deshalb werden es immer mehr Menschen, die sich weniger um die Lumpen und Besen kümmern und vielmehr dem Schutz der Tiere und Pflanzen ihre Aufmerksamkeit schenken. Um die Lumpen und Besen kümmert sich nur die Polizei, wenn die Lumpen das verlangen oder jemand anruft und darüber klagt, dass einer dieser Flüchtlinge seinen Besen geklaut hat.

Das Kapital ist ein Verhältnis und keine Sache, deshalb hat das Kapital in der Verfassung auch nichts verloren. Das Kapital sorgt sich nicht um die politische Verfassung. Es sorgt sich lediglich um den Bestand versteinerter Verhältnisse, die deshalb zum Tanzen gebracht werden müssen, wenn die Kapitalverhältnisse samt den Lumpen sich ändern sollen. In den Momenten, in denen das Tanzbein des Kapitals nicht am Boden ist, könnte der Boden den Tanzenden Stück für Stück weggezogen werden. Der Boden auf dem sie tanzen, dieser muss ihnen genommen werden, wenn der Mensch leben will. Er kann ihnen genommen werden: Mit dem Stimmrecht.

Bis der Text geschrieben ist sollen zur Unterhaltung und innerlichen Erbauung Gruppen von Menschen vorgestellt werden, die Veränderungen in der politischen Gesellschaft, die mehr und mehr alles menschliche abstreift, erklären könnten. Denn letztlich sind es Menschen, die Gesellschaften verändern. Begonnen wird mit der problematischten Gruppe, der Gruppe Dieter. Alle heißen in dieser Gruppe Dieter. Alle Dieters sind ähnlich. Es gibt viele Gruppen, ähnlich der Gruppe Dieter und die Gruppen sind gehörig verschieden: Gruppen von Menschen, die aber erkannt werden können und in unterschiedlichen Gruppen stets den Namen ihrer Gruppe tragen. Der Mensch guten Willens sollte zunächst mit der Gruppe "Peter" sprechen. Sie werden die Gruppe Peter mit der Gruppe Paul in der Beschreibung der Dieters kennenlernen. An anderer Stelle wird dann über die Gruppe "Herbert" und die Gruppe "Thomas" berichtet. Aber zunächst erst einmal zur Beschreibung der Menschen, die zur Gruppe Dieter gehören. Die Menschen der Gruppe Peter sind zwar interessanter, weil diese vielleicht doch zur einfachen menschlichen Vernunft fähig sind, wenn ihnen empirische Belege vorgelegt werden, die zeigen, dass allein eine Lebenslüge Ursache ist, dass der Mensch mit den Angehörigen seiner Gruppe -und natürlich der anderen Gruppen- die Natur zerstört. Den Pauls aber, die ebenfalls zusammen mit der Gruppe Dieter vorgestellt werden, versagt besser jedes Gespräch und würdigt sie keines Blickes. Aber vergebt diesen Menschen der Gruppe Paul, die allein die Lüge zusammenhält. Keine Lebenslüge, ihr Leben ist die Lüge. Sie sind auch Menschen, Geschöpfe Gottes, Geschöpfe der Natur, verzeiht ihnen.

Immer wieder werden zu den Texten über das Gut und die Güter alle Menschen guten Willens einladen und sie werden gebeten, mit dem Autor gemeinsam am "Prinzip Hoffnung" festzuhalten. Denn wenn uns dieses Prinzip verloren geht ist es Zeit für die Menschen guten Willens, besser den Schirlingsbecher zu trinken. Der Lüge werden wir uns niemals öffnen.

Der Stand der Bürger hat den Stand des Adels und des Klerus abgelöst und die Bürger haben einige der Herrschaftsmethoden der Fürsten, so auch der "Kopf ab"-Fürsten, wie diesem Heinrich VIII, übernommen. Die Suprematsakte ist ein Beispiel dafür, die einerseits zum Bürgerlichen Recht und andererseits wieder zu Thomas Morus führt.

(wird fortgesetzt>

Posted by Michael Schwegler at 15:29
Edited on: Dienstag, 20 Oktober, 2020 12:39
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