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editiert am 5.03.2021

Über die neue Zeit

Sie wird nicht beginnen, aber wir dürfen hoffen.

Bevor die Hoffnung stirbt sollten noch die vielen Webseiten, die seit November 2019 zur Vorbereitung der Erststimmen bei den Bundestagswahlen im September 2021 geschrieben wurden, in ein neues CMS-Web-Darstellungssystem transformiert werden. Doch selbst bei derartig einfachen Überlegungen begegnet man inzwischen diesem schrecklichen Weltgeist, den Hegel predigte und dem die Protestanten anschließend von links bis rechts zujubelten. Die Rechten erhoben die rechte Hand, die Linken die linke. Denjenigen, der beide Hände erhob, erwies sich der Weltgeist noch viele Jahre gnädig und sah bis zu den Lateranverträgen von der Inbesitznahme auch dieses Menschen ab; der war katholisch. Jetzt aber, vertraglich mit dem Weltgeist verbunden, wurde auch der Katholik dem Fortschritt im industriell rückständigen Italien und damit den Interessen der faschistischen Erneuerer geopfert. Bei den Katholiken konnte kein Weltgeist wirken. Bei denen wirkte der Heilige Geist, den Paulus in die Welt brachte. Die protestantische Gesinnung verband jedoch beide, Heiliger Geist und in der Nachfolge, irdisch geworden, der Weltgeist. Weder ein Heiliger Geist noch der Geist Hegels aber wirkte bei den wahrhaften Menschen: Da wirkt nach seiner Geburt auch kein Gott. Das wirkt allein der Mensch, der die Schöpfung Gottes als oberstes Gebot erhalten will.

Aber es dauerte nur wenige Jahre, da bemächtigte sich der Weltgeist auch dieser Menschen und verschlang sie. Aber nicht alle konnte er verschlingen. Nicht nur Franz Jägerstetter zeugt davon, dass es in den Zeiten, in denen der Weltgeist zum ersten Mal versuchte, auch die Menschen zu verschlingen, die ihm nicht freiwillig ins Maul sprangen, zeugt von Glauben an einen Gott, der nicht Geist, sondern der wahr ist. Janusz Korczak muss stellvertretend noch für viele aufrechte Katholiken genannt werden, die oft selber nicht wussten, dass sie Katholiken waren. Sie wussten nur, dass ihr Wille frei ist und nicht gebeugt werden kann.

Die Programmierer, die zu Beginn des Informationszeitalter als Pioniere durchaus ähnlich einem Franz Jägerstetter strengen ethischen und moralischen Grundsätzen gehorchten, beugen sich heute dem Weltgeist. Die wollte er gar nicht verschlingen, die springen angetrieben von den Advokaten ihm inzwischen auch wieder freiwillig ins Maul.
Freie Software, das war einmal. Der Rechtsstaat hat dafür gesorgt, dass die Vision einer befreiten Gesellschaft nicht durch die Hintertür mit der Verwendung einer Freien Software sich dem Weltgeist in den Weg stellt. Der für Browser lesbare HTML-Code ist für manche Programmierer freier Software längst keine Selbstverpflichtung mehr. Weshalb sie sich nicht an diesen klaren einfachen HTML-Standard wenigstens als Grundlagen-Code halten und statt dessen eigene abgewandelte Codes implementieren, kann erst einmal nur vermutet werden. Es wird entweder die Eitelkeit des Programmieres, oder wieder das Recht sein, vor dem sie sich fürchten. Das Studium und die Verwendung der angedachten Software Publii erfolgt deshalb erst nach dem Beginn der neuen Zeit, die vermutlich aber die alte sein wird. Die inhaltliche Arbeit zur Schaffung eines Netzwerks der Erststimmen ist trotzdem bis zum September vorrangig. Nach der bevorstehenden Bundestagswahl wird endederrevolutionen.de Geschichte und diese Geschichte kann für die Enkel und Urenkel und alle, die danach kommen, mit neuem veränderten Code geschrieben werden. Das Politische hätte dann erst einmal wieder gesiegt und alles Weitere könnte im Fernsehen verfolgt werden.

Die Schaffung der Voraussetzung einer wahrhaften und wehrhaften Demokratie, in der die Gewaltentrennung wahr und keine Lüge ist, müsste ausgesetzt werden. Zum ersten Mal in der Geschichte sollte ein politisches System geschaffen werden, in dem der einfache Mensch seine Stimme erheben kann und, durch das Gesetz geschützt, gehört wird. Der einfache natürliche Mensch und nicht nur der Politiker sollte endlich gehört werden: Wahr im Wort und wehrhaft allein durch das Wort.

Natürlich könnte man jetzt einwenden, dass die "neue Zeit" schon einmal beschworen wurde. Damals, als in vielen Ländern Europas eine Epoche begann, die Ernst Nolte lediglich als Epochialität bezeichnete, die aber alles andere als nur Epoche war. Mit dem Nationalsozialismus trat der Faschismus zwar besonders brutal in Deutschland hervor und ließ einen klaren Blick auf das globale Phänomen Faschismus nicht immer zu. Besser kann er in Italien studiert werden. Mit dem Marsch auf Rom der Anhänger Mussolinis nach Rom wurde die Epoche des Faschismus eröffnet, die aber keinesfalls mit dem Sieg der Alliierten in Europa endete. Linksfaschisten und Rechtsfaschisten riefen allerorts die "Neue Zeit" aus. Sie wollten alle gesellschaftlichen Fesseln abstreifen und in eine wahrhafte Moderne aufbrechen, wie diese von den bürgerlichen Aufklärern seit Jahrhunderten bereits verkündet wurde. Diese "Neue Zeit", als tausendjähriges Reich vorallem in Deutschland gefeiert, endete mit Millionen von Toten. Sie sollte 1945 enden. Dieser heute wieder in anderen Regionen der Erde herbeigesehnte Gottesstaat hat nichts mit der hier angekündigten neuen Zeit zu tun. Die hier erhoffte neue Zeit ist in spezifischer Weise antipolitisch und erkennt klar im ersten großen christlichen Politiker Paulus, Knecht Jesus Christus, den Schöpfer eines Bazillus, der die Pest des Protestantismus in die Welt brachte. Die Ursache allen Verbrechens sind meist Politiker, die heute weiter in der Postmoderne, wie früher als Rattenfänger wirken und die heute immer noch nicht verstehen, dass Menschen keine Ratten sind. Wie alle Tiere sind sie Geschöpfe Gottes. Wie den Menschen sollten wir deshalb auch den Tieren, den Pflanzen und aller Natur achtsam begegnen, aus ihr lernen und sie beschützen; für eine Zukunft nicht nur der anpassungsfähigen Pflanzen und Tiere, sondern auch der Menschheit, die weniger anpassungsfähig ist, sieht man einmal von der Not in den weltweiten Gefängnissen ab. Über die Hintergründe der aktuell wahrnehmbaren politischen Krisen weltweit wurde auf endederrevolutionen.de bereits berichtet. Noch einmal sollten die beiden Texte zur Finanzkrise und zum Finanzkapital studiert werden.
Antipolitisch bedeutet hier aber keinesfalls antiparlamentarisch. Im Gegenteil. Das politische Repräsentativsystem hat sich bewährt. Ein klaren Unterschied zur den früheren Versuchen, in eine neue Zeit aufzubrechen, ist auch der Schwur. Die neuen Abgeordenten der Menschen in der Kammer der Erststimmen schwören nicht. Für sie gilt allein, dass ein Nein ein Nein und ein Ja ein Ja ist und nicht nur sei, wie das Matthäus einstmals schrieb. Das Ziel dieser Erststimmenkandidaten ist, dass das Vertrauen der Menschen untereinander einmal in einer politischen Verfassung steht und die Autonomie des Einzelnen schützt, wie auch der Einzelne dieser neuen Verfassung verpflichtet wäre. Eine Pädagogik der Begegnung ist ein Ansatz, der ganz im Sinne von endederrevolutionen.de die neue Zeit begleiten sollte. Immer waren es Begegnungen mit Menschen, die den Autor von "Ende der Revolutionen" entscheidend prägten. Keine Ideologien, keine Vorurteile und im Besonderen: Keine Politiker. Allein die Schönheit der Menschen ist das Leitbild von "Ende der Revolutionen". Folgten die einfachen Menschen den Politikern, fraß die unter ihrer Leitung angefachten Revolution schon immer ihre Kinder. Dem Einwand, dass es eben auch häßliche Menschen gäbe, kann einfach und logisch widersprochen werden. Er ist nicht wahr. Geht nur weit genug zurück in der Lebensgeschichte dieses angeblich häßlichen Menschen. Es gibt immer ein Datum, das meist sogar definitiv genannt werden könnte, an dem dieser Mensch, den Du als häßlich bezeichnest, schön war. Die Zeit davor bis zum Tag seiner Geburt war dieser Mensch schön und Du wirst an diesem Tag seiner Mutter begegnen und alles verstehen. Natürlich muss jedem Verstehen ein Wollen vorausgehen und dieses Wollen ist ein Kriterium, in dem sich der natürliche Mensch scharf vom politischen Menschen unterscheidet. Hier kann sich jeder Mensch selbst prüfen, zu welchem Menschen er sich bis heute gesellt hat. Der Mensch ist das Ensemble der gesellschaftlichen Verhältnisse. So vereinfacht sollte das nicht verstanden werden. Victor Hugo wurde mit seinem Roman "Die Elenden" bereits auf endederrevollutionen.de erwähnt. Diese Behauptung, die in den Thesen über Feuerbach von Karl Marx aufgestellt wurde, impliziert den Ausschluss einer Pädagogik der Begegnungen, die allein schon wegen der unterschiedlichen Natur des Menschen sehr unterschiedlich und differenziert sich gestalten und nicht in Lehrsätzen gefasst werden können. Sie sind unabhängig vom "Ensemble der gesellschaftlichen Verhältnisse" und wären mit die Voraussetzungen, die gesellschaftlichen Verhältnisse grundlegend einmal zu verändern. Heute finden Begegnungen von Menschen in mannigfältigen Formen satt. Die Dörfer, selbst die freie Stadt, sind längst überwunden. In informationstechnischer Hinsicht ist zum Beispiel die Bewegung der freien Software, die heute unter der GPL jedem Einzelnen kostenlos zur freien Verfügung gestellt ist, ein hervorragendes Beispiel für ein sich ausbreitendes stillschweigendes weltumspannendes Netzwerk, in dem sich die Vision der Freien und Gleichen seit nunmehr gut 40 Jahren mehr und mehr entfaltet. Jüngst erst kann die Begegnung mit dem Schockwellenreiter genannt werden, die belegt, wie Begegnungen mit Menschen fruchtbar wirken und der Mensch Wahrheit tagtäglich erleben könnte wenn er nur bereit dazu ist, dass die "Sonne den Raum durchflutet". Einen Überblick samt detailliertem Hintergrundswissen über sogenannte CMS-Software gab der Schockwellenreiter dem Autor von "Ende der Revolutionen" mit auf den Weg. Eine unter der GPL zugängliche Software "Publii" wird die aktuell hier noch verwendete Software "Thingamablog" ablösen, sobald die Arbeitszeit des Autors das zulässt. Uneigennützig und ganz im Sinne der Vision einer technische Rationalität- ).

Nicht jede Software eignet sich für die Kommunikation von natürlichen Menschen im Internet. Sie müsste derart geschrieben sein, dass die Übertragung mittels digitalen Leitungscodes auf energetisch niedrigem Niveau stattfindet. Würde sich die neue Zeit bereits im kommenden September anbahnen, weil viele natürlichen Menschen sich auf der Liste der Erststimmen zur Wahl stellen, könnte sich der Autor von endederrevolutionen.de auf sein informationstechnisches Projekt der Konzipierung eines neuen, Ressourcen schonenden, Internetzes wieder mehr konzentrieren. Was nützt dem Menschen eine neue Zeit, wenn unter den Füßen der Menschen sprichwörtlich die Erde verbrennt? Überall begegnet der Mensch dem Wahrheitsbegriff, wie diesen Giambastista Vico so einprägsam formuliert hat: "Wahr ist, was der Mensch selber gemacht hat". Das erwähnte kleine Beispiel ist geeignet, hervorzuheben, dass die Menschen, die in der Wahrheit leben, gegenüber den Menschen, die in der Lüge leben, weitaus nicht nur im Vorteil, sondern auch in der Überzahl sind. Habt deshalb Mut zur Veränderung. Die Lügen werden von den Politikern vertreten, das wissen längst alle natürlichen Menschen. Sie glauben aber, dass sie selber machtlos sind, weil die Macht sich schon immer und seit Jahrhunderten der Lüge bedient. Aber sie irren! Die natürlichen Menschen erkennen den Zusammenhang zwischen der Macht und der Lüge. Die Macht der Wahrheit jedoch erkennen sie noch nicht. Würden sie die Macht der Wahrheit erkennen, würden sie den Irrtum auch erkennen. Dieses Erkennen der Wahrheit setzt die Überwindung der mit der Reformation eingetretenden Lüge und Bequemlichkeit voraus. "Welche wunderliche Zeiten", so schrieb das Martin Luther. Der Mensch sei nicht verantwortlich für seine Entscheidungen, Gott sei mit seiner göttlichen Vorsehung und Fürsorge den Gläubigen gegenüber verantwortlich.

Das ist die Ausgeburt der Bequemlichkeit, von der später der Staatstheoretiker John Locke berichtete und damit einen kommenden modernen Staat ankündigte und begründete. Diese Bequemlichkeit ist es, die unmenschlich ist und Ursache für den Klimawandel heute ist, der gut 200 Jahre später im protestantischen England inmitten des 18. Jahrhunderts auch einsetzte und den die Menschheit nicht überleben wird, falls es wahrhaften Menschen nicht gelingt, den Klimawandel möglichst schnell zu stoppen. Nicht der aktuell fortschreitende Klimawandel ist übrigens gemeint, über den streiten die Politiker: Die Herstellung des Gleichgewichts von 280 ppm ist gemeint, nicht mehr und nicht weniger. Ein Gleichgewicht des Kohlenstoffdioxidkreislaufs schaffen die Menschen nur ohne die Politiker und dieser Weg wird alles andere als bequem sein. An dieser Stelle muss wieder auf das Absurde hingewiesen werden. Ob sich auch der Held des Absurden, Camus Sisyphos, neu orientiert und während er sein Los ausführt sich der Hoffnung zuwendet, wie das ein katholischer Prister in einer Morgenandacht verkündet hat, könnte auch für den Autor von endederrevolutionen.de gelten. Camus Sisyphos ändert seine Strategie, den Göttern zu trotzen. Er erkennt, dass es nicht die Götter waren, die ihn verurteilten. Es war der Götze Staat, der zu seiner Zeit noch gar nicht geboren war. Seine Götter waren gerecht. Dem modernen Götze Staat muss deshalb anders getrotzt werden: Durch die Wahrheit.

Dafür muss jedoch über ein Netzwerk der Erststimmen der einfache Mensch die Chance haben, in das Parlament erst einmal einzuziehen. Die Entfremdung ist derart fortgeschritten, dass die Exekutivorgane der Bundesrepublik Deutschland dem Auftrag, den die Väter des Grundgesetzes in den direkten Nachkriegsjahren unter der Schirmherrschaft der Alliierten formulierten, künftig nicht mehr nachkommen müssen. Die Manipulation der Mehrheit der Menschen hat sich inzwischen durchgesetzt. Nach Jahren der Transformationspolitik, die sofort von Kreisen des Großbürgertums wieder im Untergrund vorangetrieben wurde und bereits im Jahr 1954 mit dem Beitritt zur NATO ihren ersten großen Erfolg feiern durfte: Die Bundesrepublik Deutschland ist faktisch wieder ein Einparteienstaat. Postmodern allerdings mit verschiedenen Abteilungen, die mit dem Spektrum der zugelassenen politischen Flügel des Einparteienstaats die Marktinteressen der Wählerinnen und Wähler bis auf die Nichtwähler und politisch Abstinenten heute vollständig abdeckt. Dem geistigen Pluralismus, den die Väter des Grundgesetzes noch vertraten, folgte der materielle Pluralismus des Konsums. Das politische Interesse der Menschen auf Befreiung von der Entfremdung ist inzwischen kategorisch ausgeschlossen. Alle Menschen, die diese Befreiung politisch vorantreiben wollen, werden heute ins Abseits verwiesen und müssen künftig mit direkten Repressionen rechnen, wenn sie an diesem Projekt, der Aufhebung der Entfremdung, weiter festhalten wollen.

Die alten Geister haben ihre Parolen in einem einfachen und als demokratisch anmutenden Slogan vereinfacht: "Wir sind ein Volk". Dieser Wiederkehr des scheinbar Gleichen kann, dank dem Artikel 34 im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland, nur mit einem politischen Zweikammersystem wirkungsvoll entgegengetreten werden. Dieses "politische Aktion" der Besetzung der Erststimmen-Kandidatenliste muss schnellstens beginnen, wenn die realistische scheinende Hoffnung des Autors von endederrevolution nicht enttäuscht wird. Man könnte dieser Hoffnung durchaus in Hinblick auf das sich immer schneller wandelnde Klima der Erde als historisch bezeichnen.

Mit einer Liste von Kandiadaten, die allein ihrem eigenen Gewissen folgen und die zwischen dem Gut und den Gütern genügend differenzieren können, könnte vielleicht noch eine Umkehr gelingen. Für eine übernächste Wahlperiode wird es zu spät sein. Längst kann eine neue Gesellschaft in seinen Grundzügen antizipiert werden. Ergänzend und nicht geschichtlich soll künftig eine neue Webseite über die Praxis einer neuen Gesellschaft auf endederrevolutionen eröffnet werden. In der nächsten Woche, während endederrevolutionen "umzieht" und die Software Thingamablog gegen die Software Publii ausgetauscht wird, sollen die Gedanken zur Praxis einer Neuen Gesellschaftweiter niedergeschrieben werden.