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griechisch = "weltumfassend" und hat nur noch wenig mit der untergegangenen römisch-katholischen Kirche zu tun.

Eine Bewegung der Freien und Gleichen.

Aktualisiert am 28.10.2021

Der zuvor an dieser Stelle angeführte Grund über die Bedeutung des Begriffs "katholisch" zu schreiben könnte den kritischen Leser in die Irre führen und deshalb muss dem Text katholisch.html besser das wirklich Zentrale vorangestellt werden: Ein Katholik sieht grundsätzlich im Nächsten seine Schwester und seinen Bruder und achtet im Besonderen auf die Geringsten unter uns; niemals will er einen Menschen verletzen und ist deshalb für einen Gesellschaftsvertrag nicht ansprechbar. Er lehnt in kategorisch ab und egal wie edel und freundlich er formuliert wird. Die Lügner unter den Geringsten schließt er aus und begegnet ihnen mit Subsidiarität der alten Form, redet aber nicht mit den falschen Zungen.
Die Unverletzbarkeit des menschlichen Körpers ist für ihn heilig, weshalb er diesen "Pseudo-Heiligen Paulus" kategorisch aus seiner katholischen Kirche ausschließt. So tritt er natürlich vehement gegen die derzeitigen Politiker auf, die dieses Naturrecht auf Unverletzbarkeit des menschlichen Körpers jetzt in ihr Visier genommen haben und alles tun, um es auch in der Postmoderne auslöschen zu können, nachdem die Französische Revolution ihnen diesen Weg mit dem Code Civil klar gewiesen haben. Der oberste Gerichtshof für Menschenrechte hat ihnen einen juristischen aktuellen politisch durchsetzbaren Wink gegeben. Ob der Vorsitzende der Atlantikbrücke, Herr Gabriel, diesen Wink seinen Atlantikbrüdern mitteilt, weiß der Autor von endederrevolutionen.de nicht. Er weiß nur, dass Herr Gabriel im Zusammenhang mit dem Weblog von endederrevolutionen nicht genannt werden will.

Katholisch: Der Begriff ist doppeldeutig. Eigentlich sollte er auch wegen der Niedertracht und der vielen Morde, die im Zusammenhang mit diesem Adjektiv jahrhundertelang geschehen sind, nicht mehr verwendet werden. Auch ist katholisch zu sehr mit dem Pseudo-Apostel Paulus verbunden. Paulus war ein Politiker wie heute viele Bischöfe sich als Politiker hervortun und diese Entwicklung mit der Geschichte der irdischen Bewegung Opus Dei, die im Grunde nichts mit der weltumfassenden Bewegung der Freien und Gleichen zu tun hat, gerade in der Moderne seit 1928 hervorragend studiert werden kann. Katholisch ist nicht gleich katholisch. Katholisch ist die Negation der Politik. Wer Politik betreibt ist nicht katholisch.

Das Adjektiv verweist zuvörderst aber auf Gott und deshalb soll es weiterhin verwendet werden. Kein Katholik darf die Verbrechen, die Katholiken und Politiker im Lauf der Geschichte begangen haben, jemals vergessen. Katholisch bedeutet deshalb auch "gegen das Vergessen", weltweit.

Kommunistisch: Nichts an diesem Adjektiv erinnert an einen Gott. Als gottlos verdammt erinnert das Adjektiv an die Gulags. Massenhaftes Morden von Menschen im Namen der Menschlichkeit, der Gerechtigkeit, der Politik und jeder versteht, dass hier ein unversöhnlicher Widerspruch vorliegt. Nur der Politiker versteht das nicht, darf das nicht verstehen. Oft wird der Politiker von Kindes Beinen zu einem Diener einer beliebigen Obrigkeit erzogen. Als freies Geschöpf Gottes kam das Kind auf die Welt und fiel oft sofort unter den Zwang seiner Mutter. Ging der Zwang von Mutter und Vater aus, hatte dieses Kind nur die Chance dem Los, als Politiker in der Knechtschaft zu leben, wenn er gegen die Eltern rebelliert und ihnen ihre Charaktermasken abnimmt, die von der Herkunft der eigenen Verstrickung der Eltern mit einer Obrigkeit zeugen. Der Mensch ist frei geboren. Mit dieser Aussage irrte der Schuft Jean-Jaques Rousseau nicht. Dass er aber überall in Ketten läge, da irrte er nicht nur, das musste er behaupten, um seinen künstlich erzogenen Faschisten, seinen berühmten Émile, den Bürgern anraten zu können: Das egositische, gut erzogene Kind, dass nur in verlogenen Köpfen existieren kann und nie eine menschliche Liebe erfahren konnte, wie vermutlich seine eigenen Kinder diese auch nicht erfahren hatten; wir wissen es aber nicht. Er gab alle seine fünf Kinder in ein Findelhaus und nie hat man von seinen Kindern etwas gehört. Er schrieb auch keine einzige Zeile über sie. Dafür schrieb er nach dem Émile über einen Gesellschaftsvertrag und nahm die vor ihm liegende Vertragsgesellschaft vorweg. Eine Unterschrift soll künftig die Menschen binden, nicht die Liebe soll sie binden. Der persönlichen Wille kann nun vertraglich übertragen und abgegeben werden. Der Mensch ist nichts, der Vertrag allein ist alles. Auch die Natur Gottes sollte als persönliches Eigentum gegen Bares erworben und vererbt werden können. Noch heute kommen die Bürger ins Schwärmen, wenn sie seinen Namen auch nur hören. Kein natürliches Kind konnte mit seinem Émile konkurrieren, den er vor dem Gesellschaftsvertrag als Muster seiner große Vertragsgemeinschaft, die Gesellschaft, mit ihrer einzigartigen volonté générale schaffen musste. In Allem erwies sich sein Émile überlegen. Romantisch entwarf er seinen Helden und nichts an diesem Menschen war wahr. Selbst seine romantischen Texte, die Grundlage seines Gesellschaftsvertrags bilden sollten, hat er abgeschrieben: "Die Erde gehört niemand, ihre Früchte gehören allen", das schrieb längst vor ihm und wahrhaft John Ball im 14. Jahrhundert. Der lieb- und leblose Wille kam mit Rousseau auf die Welt und Hegel formte ihn weiter. Als Weltgeist herrscht er heute und könnte in der Zweiten Kammer, der politischen Kammer des Weltgeistes mit den Katholiken und Freidenkern der Ersten Kammer respektvoll streiten. Die Katholiken könnten allein ihrem Kompass: "Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan" folgen und wem die Politiker folgen, das wissen wir nicht. In beiden Kammern wäre die freie Willensentscheidung durch das Gesetz, wie bisher schon, geschützt.

Die natürlichen Geschöpfe Gottes sind alle anders als der Émile, den Rousseau sich ersonnen hat. Als gleiches unter gleichen Kinder kommen die Geschöpfe Gottes zur Welt.
Mit den Eltern erfahren sie zuerst Auctoritas, Émile aber kam als astreiner Politiker zur Welt: Potestas in höchster Prägung: Die volonté générale. Er musste nicht erzogen werden, der entwickelte sich natürlich in der Natur seines Schöpfers Rousseau, der aber ein Schuft war. Er war anders als viele uns bekannte Politiker, die namentlich mit Paulus von Tarsus, Dr. Martin Luther, Adolf Hitler und Josef Stalin in einer endlose scheinenden Reihe von Politikern genannt werden müssen, weil sie wesentlich auf den Verlauf der menschlichen Geschichte einwirkten. Sie erkannten den Menschen als Objekt ihrer Interessen, missbrauchten und erniedrigten den Mensch, wie Rousseau mit seinem Émile die Natur des Kindes missbrauchte. Sein Émile zeigte den Kindern der Bauern was künftig Sache ist, er war schneller und allen weit überlegen. Er war zur Führerschaft geboren. Sein Allheilmittel war sein Gesellschaftsvertrag, ein Vertrag unter politisch gleichgestellten Einzelnen.
Die anderen Politiker predigten stets ein Oben und Unten. Ob politisch gleich oder ungleich war unwichtig. Der eine hielt die Menschen an, vor einem Gott zu knien, an den außerdem zu glauben ist und dieser Glaube in besonderen Ritualen auch persöhnlich ausgedrückt wird. Der Knecht Paulus, Knecht Jesus Christus, Martin Luther gar verkündete einen Gnadengott, der alles vorbestimmt habe. Auch hier spielte die politische Gleichheit keine Rolle. Da ließ es sich ordentlich huren und für diese Hurerei hatte sein Sohn das Kreuz auf sich genommen und hat für den Hurensohn gelitten und alle Sünden auf sich genommen. Wäre es wenigstens bei der Hurerei geblieben, aber Luther ging deutlich weiter: "Werde ein Krieg daraus, so werde er daraus". Eine deutschen Rasse, die wie Paulus richtig verkündet habe, der Obrigkeit von SS- und Blockwarten und der Banalität des Bösen wie bei Hitler zu folgen hat, wurde von Josef Stalin bis auf den Rassenwahn Hitlers kopiert. Da galt blinder Gehorsam, da bedurfte es ebenfalls nicht eines Gesellschaftsvertrags: Die Partei ist alles. Er schaffte es im Westen, den sozialistischen Staat endgültig für alle Zeiten zu diskreditieren. Nur mit der KP Chinas konnte die Idee des Kommunismus weiterleben und traf dort auf die konfuzianische Schule. China kannte nur das alte Modell der Stände. Nicht drei, sondern viel mehr prägten die chinesischen Gesllschaft der Lehnsstände, die nicht Gott, sondern dem Kaiser Tribut zollen musste. Wohlgeordnet und diszipliniert lebt die Idee bis heute fort. Sie behauptete sich, trotz der massiven politischen Angriffe und der westlichen Ideologie eines mit Rechten ausgestattetes egoistischen Individuum. von außen.
Rousseau unterschied sich allerdings von diesen Politikern. Seine Ideologie bestand im Wesentlichen darin, alle Menschen zu Egoisten, wie er einer war, umzuformen, die nur einem Gemeinwillen sich zu unterwerfen haben, seiner Kunstfigur Émile. Dass sie alle den Vertrag mit ihm unterschreiben, der ihren eigenen Willen aufhebt und ihm der volonte general des Émile übereignet. Von ihm können die treu ergebenen und Stärksten alles wieer zurückbekommen und er vertraute , die in der Tat bis heute als höchst wirksam empirisch auch nachgewisen werden konnte. Wollt ihr denn totalen Krieg? Anders kann man die massenhafte Zustimmung der Menschen im Dritten Reich nicht interpretieren. Treue zum neuen Staat, der aber erst mit der Revolution der Bürger vorbereitet und zum ersten Mal mit Hitler eine verheerende Wirkung erlangte. Rousseau war der eigentliche Begründer eines umfassenden Versorgungsstaats, der Wegbereiter des heutigen ein Wohlfahrtsstaat. Wohlstand als Dank für die Treue zum Staat.

Für ihre egoistische, für angeblich höhere Zwecke ersannen oder folgten sie Ideologien, die den Hass unter die Menschen säte gegenüber andersdenkenden Menschen und mit Rousseau auch die Lüge gesellschaftsfähig machte. Damit brachen sie die natürliche Tötungshemmung des Menschen anderen Menschen gegenüber. Hass und Gier, Eitelkeit und Gleichgültigkeit kennzeichnet seitdem diese Menschen der Moderne, die ihren Ideologien glaubten und diejenigen, die gar als Friedensverfertiger besonders teuflich sich hervortun, vor denen muss sich jeder natürliche Mensch jetzt, in der Postmoderne angekommen, besonders in Acht nehmen. Der Mensch sollte sich immer als Subjekt seines Handelns verstehen und unbeirrt seinen Weg gehen; das heißt im Kern katholisch gehen. Gegen jede Form der Bevormundung, der Unterdrückung, gegen jede Form der Objektivierung des Menschen, sollte sein deutliches Nein immer gehört werden; unbeugsam. "Sein Ja sei ein Ja und sein Nein sei ein Nein. Alles andere ist vom Bösen."Mt 5:37
Wenn in einem Staatswesen die Justiz etwas anderes zulässt, ist dieses Staatswesen und vornehmlich die Justiz in diesem Staatswesen vom Bösen.

Aus all diesen Studien über die Faszination von Ideologien, wie diese auf den einfachen Menschen wirken, mitunter ihn sogar zu Bestien werden lässt, ist die entscheidene Erkenntnis von endederrevolutionen.de, dass es nur zwei systemisch angelegte getrennte Wege schaffen können, allen Menschen noch den Weg in eine humane Zukunft angesichts des fortschreitenden Klimawandel zu ermöglichen: Ein kommunistischer und ein spezifischer katholische Weg, also zwei völlig verschiedene und getrennte Wege. Zwingend werden sie zum selben Ziel führen. Diese Wege können von den Menschen, die auf diesen Wegen unterwegs sind, nur erfolgreich gegangen werden, wenn sie sich klar für einen dieser beiden völlig getrennten Wege entscheiden. Wesentlich allein ist, dass sie sich ihren Wegen immer höchst respektvoll gegenüberstehen. Anders ist die Entwicklung hin zu einer höheren geschichtlichen gesellschaftlichen Stufenleiter nicht mehr denkbar. Erst wenn sie diese erreichen, können sie sich ihre Wege treffen und die Menschen wahrhaft wieder versöhnen: Alle Menschen werden Schwester und Bruder. Voraussetzung ist, wenn den staatstheoretischen Überlegungen von endederrevolution zumindest im Ansatz gefolgt würde. Notwendigerweise müsste der Unterhalt und der Schutz der beiden unabhängig voneinander agierenden politischen Kammern in eine Gesellschaft der Freien und Gleichen führen. Vereinfacht: Das Ziel ist eine kommunistische Gesellschaft und der Weg dorthin ist spezifisch katholisch. In dieser kommunistischen Gesellschaft, wie sie bereits Campanella unter starker Betonung einer herrschenden Potestas ankündigte, würde aber anders als in seinem utopischen Entwurf die Autonomie der einzelnen Familien das Fundament bilden und nicht der kommunistische Staat. Nur so könnte er am Ende auch absterben, wie Karl Marx das für einen Übergangsstaat sich einmal vorgestellt hat.

Noch einmal: Eine Versöhnung der beiden Wege darf es nicht geben. Beide Wege müssten unversöhnlich aber gemeinsam miteinander gegangen werden und alle politischen Entscheidungen folgen dem demokratischem Prinzip von Mehrheitsentscheidungen. Im Diskurs erstritten, geführt mit größter Achtung, gegenseitigem Respekt und Achtsamkeit miteinander: In Konkurrenz um die beste politische Lösung könnten beide Kammern verhandeln und immer mit dem Vorsatz, im Gegenüber immer die Schwester oder den Bruder zu sehen. In der Unversöhnlichkeit mit seinem politischem Gegenüber könnte der Mensch einen besonderen Respekt, eine Achtung erfahren und die Bedeutung seiner persöhnlichen Meinung, mit ihr sein Gegenüber zu überzeugen, besonders erleben. Er muss wissen, dass keine Versöhnung gewünscht wird, bevor die Gegensatzpaare -"der Staat bestimmt die Menschen versus die Menschen bestimmen den Staat" - ausgeräumt sind und in keiner Kammer von keinem Abgeordneten ein weiterer Bestand der Kammern gewünscht wird. So könnte sich sogar die Liebe zwischen den Menschen in den miteinander konkurrierenden Kammern enwickeln. Dass sind dann die Friedfertigen, von denen Matthäus schreibt. Friedensverfertiger sollten in keiner der beiden Kammern gehört werden. Sprechen sie doch, so müssen sie sich der Mehrheit beugen. Nur vor dem Respekt und der Würde eines durch Mehrheiten von Menschen gefundenen Gesetzes beugt sich auch ein Katholik. Bereits mit der nächsten Wahl im September könnte der Weg für dieses neue Regierungssystem gelingen. Das auf endederrevolutionen.de vorgestellte Staatssystem könnte für den Frieden, für die Zukunft unserer Kinder, für die Zukunft des Planeten Erde Wirklichkeit werden.

Darüber entscheiden allein die Wähler. In diesem Sinne bilden sie den Souverän und wären nicht mehr bloßes politisches Stimmvieh: Mit einer derartigen überlegten und erstmalig zielgerichteten Verwendung der Erststimme, auf dieser Liste keinen Politiker anzukreuzen, können sie sich für diese neue politische Bewegung entscheiden. Zum ersten Mal nach Luther würde der Einzelne in Gemeinschaft mit dem ihm unversöhnlich gegenüberstehenden Anderen sich gegen den Hassprediger und Kirchenspalter Martin Luther entscheiden. In dieser gemeinsam abgegebenen freien Willensentscheidung durch das eigene Kreuz auf den Wahlzetteln, würden die Wählerinnen und Wähler friedlich das "De servo arbitrio", die Antwort Martin Luthers auf das "De libero arbitrio" von Erasmus von Rotterdamm wieder aus der Welt schaffen. Die Pest des Protestantismus könnte fortan gemeinsam bekämpft werden: Unversöhnlich! Bis die Pest besiegt ist und alle Revolutionen würden enden.

Leidenschaften auf beiden Seiten, die jetzt aber miteinander wirken, anschaulich mit Daniel Ortega in der Zweiten, Fernado Cardenal in der Ersten Kammer. Vorbei wäre der Vorwurf einer Theatralik und würde dieser, wie die Theatralik, wie die Politiker ihre angeblich gegensätzlichen Positionen austauschen müssen, ein Ende bereiten. Die blechernen Zeiten, das weltweite Morden und die kannibalische Weltordnung könnte einmal mit diesen staatstheoretischen Überlegungen einem Ende zugeführt werden und zum ersten Mal ein Ende logisch denkbar wird. Lasst eure Herzen sprechen, würde Papst Franziskus an dieser Stelle sagen: Gegen den menschlichen Verstand, in der Bewahrung der Schöpfung. Von der Sonne durchflutet, würde der Autor von endederrevolutionen.de hinzufügen wollen: Lasst es wahr werden.

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Derartiges lesen sie nicht gerne: Die wissenschaftlich arbeitenden Politologen. Ihre Texte verfolgen die Politik, sachlich, in akademisch korrekter Sprache gehalten und allen akademischen Zwängen gehorchend. Man will ja was werden, da lebt man besser staatskonform. Ihr Gegenstand ist der Staat, dieses kalte Ungeheuer, von dem Nietzsche so treffend berichtete.

Manche katholische Priester versuchten diesen Weg bereits einmal zu gehen. Sie haben das Undenkbare versucht, obwohl die politische Gegenseite daraufhin das Morden noch verstärkt hat. Mit dem Kniefalls Ernesto Cardenal vor Papst Johannes Paul II. hat Ernesto Cardenal die Bewegung der lateinamerikanischen Priester und Bischöfe verraten, wie Paulus die Bewegung der Apostel damals verraten hat. Deshalb kann sich der Name Gottes nicht mit Gott verbinden: Gott hat keinen Namen. Den Namen Gottes besorgte früher der Klerus und heute der Weltgeist, der den Namen Gottes vom Thron stürzte und sich selber auf diesen lukrativen Stuhl setzte. Die Verknüpfung der Begriffe "katholisch" und "kommunistisch" mit dem namenlosen Gott muss der Mensch allein besorgen: De libero arbitrio, von Menschen, die erkannt haben, dass Gott keinen Namen hat.

Als Protagonisten für eine Erneuerung des Politischen angesichts des menschengemachten Todes, der mit dem weiteren Wirken des Klimawandels wissenschaftlich heute sicher ist, müssen sie für ein verändertes Regierungssystem mit Worten und am Wahltag kämpfen und das poltische Regierungssystem von endederrevolutionen.de wäre dafür ein Entwurf, der diskutiert werden sollte. Es nützt nichts politisch zu lamentieren. Dieses ständige Lamentieren haben sie längst zu ihrer Herrschaftsstrategie gemacht und alle Bereiche des menschlichen Lebens, einschließlich heute der Kindergärten und Schulen, müssen hier mitwirken. Das Gesetz bestimmt das.
Extinction Rebellen sind nicht katholisch und all ihre Forderungen werden ungehört bleiben. Wie die Bewegung der "Fridays for Future" werden sie eine politische Bewegung bleiben, die zum Scheitern längst verurteilt war, bevor sie überhaupt begonnen hatte. All diese Bewegungen haben Köpfe, aber keine Herzen. Gegen das Absurde aufstehen und nicht wieder ruhen, bis es vollbracht ist. Jeder Tag, an dem für dieses Ziel am Morgen aufgestanden wird, kann mit einem Danke und der Bitte: "Herr bleibe bei uns" beendet werden. Natürlich wissen diejenigen, die mit Danke den Tag beenden, wie sie auch eines Tages ihr Leben in Dankbarkeit auf diesem Planeten beenden werden. Wenn die Bergpredigt der Kompass ist, dann wissen wir, dass Gott immer da ist. Gott ist aber auch da, selbst wenn wir ein Leben lang der Niedertracht gedient hätten, unter das Militär und die Politiker gefallen wären. Aber dann hätten wir die Liebe nicht erfahren können. Gott liebt den Menschen.

Das Schreckliche ist heute, obwohl wir das wissen könnten und das seit Jahrhunderten gepredigt wird, vorallem aber auch missbraucht wird und immer missbraucht wurde, dass wir seit den Erkenntnissen mit den Eisbohrkernen nicht mehr warten dürfen. Vielleicht ist es ja auch längst zu spät. Es wird zu spät sein. Wir kennen die Menschen.
Ende der Revolutionen wurde deshalb auch geschrieben, damit keiner sagen kann, er hätte es nicht wissen können. Es hätte es damals wissen können, er könnte es heute wissen. Absurd!

Etymologisch bedeutet katholisch zunächst nur „weltumfassend“, vom altgriechischen katholikós stammend und in diesem Sinne soll der Begriff hier verwendet werden: „allgemein“, „umfassend“, „was sich über das Ganze erstreckt“ oder vielleicht besser „was die Ganzheit in sich beschließt“: Eine Gesellschaft der Freien und Gleichen, wie diese etwa von François Noël Babeuf romantisch und allzu naiv überlegt wurde. Er war zur Zeit der Französischen Revolution ideologisch geprägt und wie viele organisierte er eine politische Bewegung, die Verschwörung der Gleichen. Diese Strategie Babeufs war durch die Erfahrungen und durch die elendigen Verhältnisse geprägt, die das Zeitalter der Französischen Revolution ausmachte. Niedertracht, Mord und Höhepunkt des protestantischen Terrors, der mit Luther begonnen hat: "Werde ein Krieg daraus, so werde er daraus".

Erst heute ist die Zeit gekommen und das Denken befreit von den bürgerlichen Aufklärern. Eine Aufklärung durch Katholiken und Kommunisten könnte beginnen, wenn nicht mehr die Vernunft Immanuel Kants und der Weltgeist Hegels den Menschen massenhaft fest im Griff hätten und dieser Pöbel als Wahlberechtigte verhindern würden, dass dieses herrschende System schreiender Ungerechtigkeit beendet würde. Natürlich würde es sich nicht sofort beendet werden können, aber durch entsprechende Gesetzesänderungen könnten die ungeheuren angehäuften Reichtümmer abgeschmolzen werden. Es wäre nur ein Anfang gemacht und Katholiken wie Montequieu könnte gefolgt werden, ihrem Geist, der kategorischen Forderung nach absoluter Gewaltenteilung, die anders ist, als der Geist der Gesetze, der heute herrscht: Wenn der Geist Montequieu mit einem Systemwechsel endlich durch die Wählerstimmen des kantischen Pöbels aus der festen Umklammerung der Politik befreit würde. Nur dieser schafft das, indem er das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland zur Würde verhilft, mit dem mancher Parlamentarier im Jahr 1948 und noch im Angesicht des Schreckens von Auschwitz alle Hoffnung in dieses Grundgesetz gesteckt hat.

Katholisch denken heißt, in allem persönlichen Denken das protestantantische negieren. Katholisch negiert alles protestantische. Katholisch ist ein Gut. Die Güter sind immer protestantisch. So ist die materielle Armut das Gut, der materielle Reichtum, die Güter, sind protestantisch. Katholisch ist die Haltung eines Menschen, protestantisch ist die Bewegung des Menschen, zuvörderst die Bewegung des Rückgrads der Menschen, wenn er sich vor einer Obrigkeit beugt. Ein Katholik beugt sich nicht; dieser wird gebeugt und mit dieser Bewegung kann jeder den Teufel erkennen, der wieder einmal verloren hat. Der dem Protestantismus nahe stehender Mensch kann sich immer erkennen, wenn er heute noch das Auto und das Fluzgzeug nutzt und Mobilität fordert, ferne Reisen unternimmt und weiß, dass er damit das Carbon verbrennt. Das ist, was der Autor die Pest des Protestantismus bezeichnet. Der Katholik wünscht sich den natürlichen Garten, in dem er leben und erkennen kann und jeden Abend ihm, seinem Schöpfer dankt: Für seine Nachkommen, den Kindern: Allen Kindern, Gottes Kinder.

Immer können die beiden Pole leicht ausgemacht werden.

Der Verpflichtung auf die Bergpredigt und dem „De libero arbitrio“ von Augustinus sowie von Erasmus von Rotterdam ist es geschuldet, dass zunächst der Begriff „wahrer Katholizismus“ für eine Bewegung hin zu einer Zivilgesellschaft der Freien und Gleichen verwendet wird.

Ganz bewusst soll auch mit diesem Begriff der Glaube an eine gottgewollte Menschlichkeit nicht aufgegeben werden.
Naturwissenschaftlich hat Albert Einstein mit seinem Ausspruch „Gott würfelt nicht“, den er an die Theoretiker der Quantenmechanik richtete, die Glaubensfrage für seine Relativitätstheorie auf den Punkt gebracht. Die Quantenmechaniker halten sich noch zurück, für sie ist aber ein chaotischer Gott nicht vorstellbar. Es ist aber auch nicht wichtig, auf eine Antwort der Quantentheoretiker zu warten. Gott ist eine Entscheidung jedes Einzelnen. Ob Gott würfelt oder nicht ist völlig irrational gedacht. Rational hat Albert Einstein sich gegen Gott entschieden, wie er sich auch gegen seine Söhne entschieden hat. Er richtete an den amerikanischen Präsidenten Roosevelt die Bitte, die Bombe zu bauen. Dieser Brief sei eine Mahnung für alle Menschen, dass der Mensch mit jedem Handeln wissen muss, dass er sich damit immer für oder gegen Gott entscheidet: De libero arbitrio, Verteidigung der Freiheit!