Startseite

Wiederherstellung der Würde des Menschen

Die Negation der Vertragstheorie

(geänderter Auszug aus dem Manuskript des Zweiten Buches „Ende der Revolutionen“)

Es handelt sich um einen Gegenentwurf zum Weg in eine Gesellschaft der Freien und Gleichen, wie diesen Karl Marx und später ergänzend Wladimir Iljitsch Lenin mit einer Übergangszeit der politischen Diktatur des Proletariats gelehrt haben.
Auf der Grundlage des antiklerikalen Kern im Katholizismus "De libero arbitrio" wird ein Gegenentwurf vorgestellt. Mit der persönlichen Entscheidung jedes Einzelnen, die Natur zu erhalten und Persönliches dieser Entscheidung unterzuordnen in der Überzeugung "Deus sive natura": Gott aber die Natur, soll dieser alternative Weg zum gleichen Ziel führen, zu einer Gesellschaft der Freien und Gleichen.

Dieser Weg kann aber nur gelingen, wenn der unpolitische Mensch das gleiche Recht erfährt, wie der politische Mensch und der Staat, den der Mensch über die Gemeinschaft der Familie erfährt, diese Gleichheit in seinem Regierungsentwurf nachbildet. Erst dann könnte er gegenüber einer Diktatur des Proletariats überlegen sein und statt des Zwangs mit einem Kompasses, der mit der Achtung der Lehren der Berg- und Feldpredigt der Evangelisten Lukas und Matthäus bewusst einen anderen Weg gehen will, erfolgreicher sein. Mit der Einführung von Nutzungs- und Stimmrechten steht zuvörderst die Bewahrung der Natur und die besondere Hervorhebung der Würde jedes einzelnen Menschen, die Achtung der Tiere und der Pflanzen als wahrnehmbarer Ausdruck der Liebe Gottes zu den Menschen im Vordergrund. Dieser Entwurf korrigiert die Staatsgläubigkeit der beiden autoritären Knochen Karl Marx und Wladimir Lenin, der Staat müsse den Menschen tragen in sein direktes Gegenteil: Der Mensch trägt den Staat.

Persönlich zu Karl Marx möchte der Verfasser hinzufügen: Dahinter steht auch der nur geistig vorstellbare Versuch, Vater Karl mit seinem Sohn Frederick zu versöhnen. Beide mussten auf dieses höchste Glück zeitlebens verzichten. Dieser Verzicht der Begegnung zwischen Vater und Kind muss als größte Strafe angesehen werden, die zwei Menschen aus gesellschaftlichen Gründen, die der Vater sich und völlig verantwortungslos seinem Kind gegenüber selber auferlegte. Ein Entscheidung dieser Art ist ein klarer Hinweis, dass eine Gesellschaft, aus der diese Entscheidung hervorgeht, krank ist. Um so schlimmer ist diese Entscheidung, wenn sie von einem Menschen getroffen wurde, der behauptete, dass sein Weg zu einer "höheren Stufe der Emanzipation der Menschheit" führen soll. Karl Marx ging mit dem Teufel. Das Opium verfehlte nicht seine Wirkung.

Das individualisierte oder primäre Nutzungsrecht.

Ein früherer Text kann hier noch nachgelesen werden (wegen Virusbefalls musste er neu geschreiben werden)

Die Bodenfläche Deutschlands beträgt rund 357.386 km². Mit der Anzahl der Menschen, die derzeit in Deutschland leben (siehe Fußnote), könnte jedem Menschen eine Nutzfläche von rund 4.300 m² oder 43 Ar2 theoretisch bereitgestellt werden.

Eine Theorie aber muss praktisch werden können, wenn sie für den wirklichen Menschen taugen soll.
Bei den gegebenen Bodenverhältnissen, den Erfordernissen der gegebenen Infrastruktur, den Naturschutzgebieten und der Landwirtschaft, bietet sich praktisch die erste vorläufige Regel an:

Jeder Mensch nutzt 1 Ar der Bodenfläche der Bundesrepublik Deutschland.

Jeder Mensch, ob alt oder jung, gesund oder krank, schwarz oder weiß, selbst für die Menschen, denen die bürgerlichen Rechte entzogen wurden gilt:
Als künftiges natürliches Menschenrecht steht die autonome Nutzung dieser Bodenfläche jedem Einzelnen zu; sie ist nicht politisch, sie ist nicht abstrakt, sie ist fassbar und natürlich: Einhundert Quadratmeter; eine überschaubare, vorstellbare, nutzbare Fläche.

Ob der Mensch diese Fläche einzäunt, oder sie natürlich belässt, ob er sie annimmt wie sie zugeteilt wurde, ist egal: Keiner hat mehr das Recht, ihm hier Vorschriften zu machen. Eine Grundsteuer wäre ebenfalls völlig ausgeschlossen. Kein Dienstleister hat das Recht, hier sich einzumischen.

Der Umfang der Nutzung dieses Bodens ist in einem Katalog zulässiger Nutzungen aufgeführt. Der Inhalt dieser zulässigen Nutzungen beschränken die Nutzungsabsichten der Menschen auf diesem ansonsten völlig herrschaftsfrei nutzbaren Boden. Die Einschränkungen sind allein der Erhaltung der Natur geschuldet.
Die Beschränkungen sind an der Pflicht orientiert, die Natur, die den Einzelnen immer schon mit anderen Menschen verbindet, sorgsam und schonend zu behandeln. Diese moralische Pflicht ist der Maxime der Freiheit des Menschen geschuldet und darf als emanzipierte praktische Vernunft behauptet werden. Würden diese Beschränkungen nicht für alle Menschen formuliert werden, könnte der egoistische Mensch, der mit der Befolgung des kategorischen Imperativ bei Kant noch sein Unwesen treiben kann, die Natur langfristig verändern. Die mit der Moderne bis heute gewonnene Freiheit, könnte sich wieder in das Gegenteil, ein Leben in Not führen zu müssen, verkehren.

Diese Fläche bildet nicht sein Eigentum, der Boden wäre herrenlos.

Durch einen gesetzgeberischen Akt der legislativen Gewalt würde der Grund und Boden aus dem juristischen Sachenrecht im Bürgerlichen Gesetzbuch entfernt werden . Der Boden stellt kein Eigentum im Sinne des § 903 des Bürgerlichen Gesetzbuches mehr dar. Die elementare Grundlage eines Übergangs der bürgerlichen Gesellschaft in eine zivile Gesellschaft wäre geschaffen.

Die Nutzung des übrigen und weitaus größten Teil des Bodens wird einem, durch die Bürgerinnen und Bürger der zivilen Gesellschaft gebildeten, Souverän überlassen.
Das Zweite Buch von „Ende der Revolutionen“ behandelt detailliert und ausführlich, wie dieses Souverän bei jeder Nutzungsänderung des Grund und Bodens bestellt wird. Kein Politiker und kein Gesetz kann in die Entscheidung dieses Souveräns eingreifen. Kurz: Das Souverän ist Synonym für ein Verfahren.

Entsprechend der Größe der Bodenfläche, auf der eine Nutzungsänderung beantragt wird, werden mittels einer Open-Source-Software zufällig aus der Zivilgesellschaft ausgewählte Entscheider bestellt. Diese können weder mit dem Antragsteller in Kontakt treten, noch wissen sie, um welche konkrete Bodenfläche es sich handelt oder auch nur handeln könnte. Sicherungsverfahren sorgen dafür, dass Entscheidungen mittels der Bestellung anderer Entscheider verifiziert werden können.

Alles weitere später im Zweiten Buch „Ende der Revolutionen“.

 Im Jahr 2019 lebten rund 82,8 Millionen Menschen in Deutschland.
 Das Flächenmar wurde im Revolutionsjahr Frankreichs 1789 als Maßeinheit der Fläche [lat. Area] eingeführt. [1 Ar = 100 m².]