Dieses Leben wurde von den römisch-katholischen Katholiken nahezu bis zur Unkenntlichkeit beschmutzt
Wir sollten aber trotzdem vollkommen angstfrei weiter den Katholizismus praktizieren, denn er ist bei uns.
Der Nazarener ist nicht umsonst gestorben. Wir werden nicht wegschauen und uns immer in der außerparlamentarischen Opposition behaupten. Nie werden wir politisch und niemals diesem ersten Politiker Paulus aus Tarsus folgen. Wir wissen nicht ob dieser in Rom Angst hatte, als ihn sein eingebildetes Damaskuserlebnis einholte. Es ist aber auch egal. An seinem Hals klebte vor seinem Bericht, er sei dem längst verstorbenen Nararener begegnet, genügend Blut. Das kann er, wie später auch sein Nachfolger Martin Luther, der wahrhaft schrieb:
Ich habe im Aufruhr alle Bauern erschlagen; denn ich hab sie heißen totschlagen; all ihr Blut ist auf meinem Hals. Aber ich weise es auf unsern Herrn Gott; der hat mir solches befohlen zu reden." Martin Luther kann dieses Blut, das in seinem Namen geflossen ist, nicht mehr abwischen. Er ist tot. Aber seine Anhänger sorgen dafür, dass auch das Blut des Nährstandes, der heutigen Bauern, an ihren politischen Hälsen klebt. Saulus aus Tarsus war der erste Verfolger der Christen und Martin Luther erneuerte den Bund mit ihm. Paulus hätte wenigstens an seiner jüdischen Herkunft mit Namen Saulus festhalten sollen und er wäre nicht zum fiesesten aller Verräter geworden. Luther, der in seiner Jugend noch Luder hieß, hätte die Mär von der Geschichte, weshalb er angeblich ins Kloster ging, später, als er keine Angst mehr hätte haben müssen, preisgeben können. Er aber war feige, wie jeder Protestant feige ist. Ein Katholik lebt völlig angstfrei und auch die Lilien auf dem Felde werden von ihm geschützt. An diesen soll sich kein Politiker vergreifen und den Verwaltungen folgen und dort, wo sie wachsen, Straßen zu bauen. Und bauen sie die Straße doch, folgt der Planer den Politikern, werden diese Katholiken, die dem Geist der Urchristen in sich tragen, das nicht mehr vergessen und ihnen nie verzeihen und sich zur Wehr bereit erklären; durch Verzicht und diese neue nützliche Straße selber nie benutzen. Der Widerstand gegen Kolonialisten sollte täglich erfolgen. In einem Industrieland ist der persönliche Verzicht auf Bequemlichkeit durch die Bedienung von Dienstleistern und der Verzicht auf Waren, die nicht unbedingt für das tägliche Leben notwendig sind, die wichtigste Waffe: "Was birgst du den Dolch im Gewandte (Friedich Schiller)"?