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Ein Meisterwerk des Teufels

Ohne eure Zustimmung gehorcht diesem nicht! Bedenkt aber:
Mit eurer Zweitstimme wird der Vertrag unterschrieben.

(editiert am 23.11.2021

John Locke machte sich als erster praktische Gedanken zur Anwendung des Hobb´schen Leviathans bezüglich dessen Entwurf zu einem Gesellschaftsvertrag, den nach ihm Jean-Jaques Rousseau ganz allgemein weiter zur volonté générale ausarbeitete: John Locke erfüllte vor ihm den Auftrag der englischen Krone, wie die Okkupation von fremdem Land in der Neuen Welt allgemein legitimiert werden kann. Er empfahl der englichen Krone bekanntlich den Vertrag. Rousseau nahm in diesen Tagen, als das größte Verbrechen gegen die Menschlichkeit ideologisch ausgearbeitet wurde die Einladung von David Hume, einem entschiedenen Gegner der Ideologie des Gesellschaftsvertrags, dankbar an. Er konnte so der Strafverfolgung in Paris entkommen und er floh über den Kanal nach England. Dort erlebte er anders als von den reichen Bürgern Frankreichs gewohnt gehörige Lektionen von einem Philosophen, dessen Werke von der katholischen Kirche auf den Index gesetzt wurden und der sich nicht der hohen Gesellschaft weder in Frankreich noch in England beugte. So konnte er auch keinen Lehrstuhl an einer englischen Universität erhalten. Rousseau hatte den einprägsamen Worten dieses Gelehrten nichts außer romantischem Geschwafel entgegenzusetzen, verließ das Anwesen von David Hume und fing an, fortan verächtliche Briefe über ihn zu schreiben. Erinnert sei hier an Martin Luther, der seinen Augustinerbruder Erasmus von Rotterdamm noch schändlicher behandelte.

Es begann also wieder mit der typischen mit Hetze und den typischen Lügen halbwissender Zeitgenossen. Geschichtlich hat das allerdings viel früher begonnen. Der Blogger Luca Kobza legt darüber in einer Geschichte, die sich zwischen Luzern und Straßburg zu Beginn der Reformation abgespielt hat, eines der zahlreichen beklemmenden Zeugnisse über den Beginn der Medien ab. Nicht mehr Buchdruckkunst, sondern Ramsch, wie die heute weitaus die meisten Medien darstellen. Wie alles mit Lügen beginnt bei dem der moderne Staat aktiv mitwirkt: "Diese Lüge kriecht aus seinem Munde; ich der Staat bin das Volk".
Ich widerspreche! Dies sollte sofort im Namen des Neugeborenen mit der Unterschrift der Eltern dem Standesbeamten übergeben werden. Vorsorglich: Keiner sollte später behaupten, sie hätten das nicht wissen können. Ich widerspreche einem Gesellschaftsvertrag, dem Du mein Kind in Zukunft unterworfen werden sollst. Ich taufe dich auf den Namen, den wir, deine Eltern, dir heute geben werden: Dir, ein Kind Gottes. Nach 15 Jahren bist du reif und kannst dich für oder gegen eine Wiederholung unseres Taufversprechen entscheiden: "De libero arbitrio", das Voraussetzung ist, damit das Wissen über die Menschheit erlernt werden kann.
David Hume trat bereits mit 12 Jahren als Student in die Universität ein und jedes Kind könnte heute hervorragendes leisten, gäbe es die staatlichen Schulen nicht. Jedes traditionelles Märchen würde heute mehr taugen als die staatlichen Schulen jemals taugen dürfen.

Ich widerspreche in Deinem Namen, an der staatlichen Schulpflicht jedoch kann ich erst einmal nichts ändern. Wir werden dich über den Staat behutsam aufklären, so dass du zwischen dir und dem Staat zu unterscheiden lernst. Auch die Lehren in den postmodernen Schulen, erst käme das Fressen, dann die Moral, werden wir dich anders lehren: Seht ihr nicht die Vögel? Matthäus 6:26

Dies soll kein Geschichts- und Erziehungsbuch und schon gar kein Religionsbuch werden und so will endederrevolutionen.de stellvertretend nur auf zwei der Lügen hinweisen, die im Fernsehen dem kantischen Pöbel zum Konsum abendfüllend angeboten werden. Dramaturgisch aufbearbeitet eignet sich aber heute kein Stoff mehr, dem Pöbel und der Jugend den Ernst der Lage zu vermitteln. Er schaltet ab, geht ins Bett und schläft den Schlaf des Deutschen Michels, den heute inzwischen viele Menschen in den modernen Industriestaaten schlafen, wenn das Dach überm Kopf solide, das Bett bequem und der Magen gut gefüllt ist. Es wäre keine Lüge gewesen! Darüber lassen sie sich in den Tagen danach von Talk-Shows unterhalten.

Wahrhafte Aufklärung muss praktisch, muss persönlich werden, wenn sie heute, am Vorabend des Beginn eines unumkehrbaren Dramas, noch verstanden werden soll:
Beginnen wir praktisch und lassen wir auch die Lüge, Rousseau habe etwas mit unserem repräsentativen Regierungssystem zu tun, hier beiseite. Wer sich auf postmoderne Art einstimmen möchte und einen besonders wertvollen Film über die Macht der Wahrheit zuvor sehen will, lasse sich über einen immerhin ordentlichen geschichtlich recherchierte Historienfilm unterhalten: Thomas Morus widersagte den ersten Revolutionären in England. Er forderte bereits damals ein Grundeinkommen und keinesfalls ein Bürgergeld.

Der Mensch der Postmoderne versteht geschichtlich und menschlich immer weniger. Alles gleicht zunehmend einer Bühne von dressierten Affen. Jeder Affenforscher weiß, dass Affen nicht einfach zu dressieren sind. Vormenschliches Blut scheint in ihren Adern zu fließen, was nun aber nicht gerade überraschend gewesen wäre.
Der Mensch in der Postmoderne ist indes unter den Affen gefallen, was durchaus Verwunderung auslösen sollte. Er lebt nicht unter ihnen. Der Mensch zieht das bequeme Leben vor und Überlegungen zum Naturzustand interessieren ihn schon lange nicht mehr. Er hätte zumindest ein Mindestmaß an Interesse sich bewahren sollen. So aber kann er nicht sofort verstehen, dass er unter, also gesellschaftlich unter, das Niveau von Affen inzwischen gefallen ist. Es gab einmal einen hervorragenden Text hierzu. "Die Menschen auf die Bäume und die Affen in die Fabrik". Diese Melodie ist jedoch längst wieder verklungen.

Das alles hat eine geschichtliche Paralle: Der Tractat fiel in der ehrwürdigen Gesellschaft ebenfalls damals durch und David Hume musste auf eine gesellschaftliche Karriere als Philosophieproffesor verzichten. Es hat sich seither kaum etwas verändert. Was also sollte der Mensch in der Totalität der Postmoderne noch tun? Hätte er wenigstens noch theoretisch eine Chance, gesellschaftlich über den Affen zu stehen?
Endederrevolutionen möchte nicht zurück zu einer ständischen Verfassung. Die Leserinnen und Leser mögen sich bitte nicht irren. Eine menschliche politische Verfassung wünscht sich endederrevolutionen.de allemal. Ihm aber bleibt nur die Sehnsucht danach.
Diese Sehnsucht sollten wir nicht mit einem Gebet vortragen. Gott hört sich das dümmliche Gejammer der Menschen nicht an. Der Mensch hätte nicht unter das Tier fallen müssen: Nicht das Tier schuf Gott nach seinem Bilde, den Mensch schuf er nach seinem Bild. Viele verstehen heute gar nicht mehr was hier geschrieben wird: Da spinnt einer, der macht sein „Kämpfle“. So einfach diffamieren manche politisch denkenden Menschen inzwischen den Kampf um den Erhalt der Würde des Einzelnen. Die Anderen wissen wo‘s lang geht: Immer hinter den Schlächtern her und die Schlächter wählen sie selber. Das haben sie nach Jahrtausenden erreicht; die Kinder Gottes.

Für die Ängstlichen sei hier ein praktisches, alltägliches einfaches Beispiel gegeben; es soll nicht im Akademischen verbleiben.
Sie zwingen die Bahn- und Busbetriebe, dass wegen der Corona-Pandemie ihren Ausgangssperren gefolgt wird: Die fahren jetzt nicht mehr nach 21 Uhr.
Das kann jeder vernünftige Mensch nachvollziehen solange wissenschaftlich nicht geklärt ist, wie dieses Virus sich ausbreitet und ob derartige Maßnahmen helfen. Jeder Mensch ist vernunftsbegabt und sollte das Recht auf körperliche Unversehrtheit des Menschen als höchstes Gut begreifen, unter das sich alles andere unterzuordnen hat.
Schwerer fällt Manchem die Zeit unter der Maske. Der Autor von endederrevolutionen.de hat Beklemmungen unter der Maske. Er ahnt, dass hier Empfindungen wahrgenommen werden, die, wenn der Anteil der Verbrennungsgase in der Atmosphäre noch höher als unter dieser Maske ist, das menschliche Leben ernsthaft bedroht. Er reißt förmlich die Maske herunter, wenn er geschlossene Räume beispielsweise in Bus und Bahn wieder verlässt. Er begreift jetzt, was das CO2 bewirkt und es schrecklich sein muss, wenn aller Raum einmal nur annähernd die Werte unter der Maske erreicht haben. Er weiß, wie derzeit die Menschen leiden, die nicht wie er über einen Garten verfügen. Jeder könnte wissen, dass das einmal anders war, als die Allmende noch wahr war, die sie heute politisch verteufeln, weil sie, wie ihrem Gesellschaftsvertrag zugrunde gelegt, den Menschen als Lumpen darstellen und sie den Balken in ihren Augen nicht erkennen wollen, nicht erkennen dürfen: Blind würden sie und müssten dich, Schwester und Bruder, um Hilfe bitten, wenn ein Gegenstand wegen dem Balken nicht mehr klar erkannt werden könnte.

Ganz anders erkennt er trotz des Splitters in seinem Auge in einer Datenschutzerklärung das postfaschistische Treiben der Politiker. Es ist für ihn nicht nachvollziehbar, dass vernunftbegabte Menschen derartiges Schreiben auch nur zur Kenntnis nehmen!
Keiner wird gezwungen, z.B. eine Datenschutzerklärung zu unterschreiben. Auch einen Kaufvertrag muss der Mensch nicht unterschreiben. Selbst einen Mietvertrag nicht. Jedesmal wenn der Mensch derartige Papierstücke unterschreibt, stimmt er grundsätzlich gegen das Vertrauen. Diesen einfachen Zusammenhang wollen sie nicht begreifen. Immer sollte er ab heute bei jeder Unterschrift besser an den Affen denken und sich fragen: Wer macht den Menschen zum Affen?

Das Gesetz und ihre Richter..Er könnte es wissen; er will es nicht wissen. Die Neugeborenen, eure Kinder, können nichts wissen. Sie werden in diese Welt geboren und müssen sie nehmen, wie sie geworden ist. Tauft sie sofort, nachdem sie das Licht der Welt erblickt haben: Widersprecht dem angeblich bestehenden Gesellschaftsvertrag! Im Namen des Kindes widersprecht und kündigt an, dass sich das Kind im Alter von 15 Jahren, wie es einmal Tradition mit der Firmung war, für den Staat oder gegen den Staat entscheiden wird. Nicht die Eltern entscheiden; das Kind entscheidet und ist danach erwachsen. Tauft sie aber selber. Es gibt keine Kirche mehr für Katholiken: Staatsgläubig oder Anarchist.

Dümmlich sind die Ausreden derjenigen, die Glauben machen wollen, dass alle Gesetze vernünftig sind. Sie können dafür keinen Beleg vorlegen. Nur ihren Glauben. Einen Glauben nicht an Gott, sondern an seinen Götzen Staat, der die Kraft und den Intellekt dazu habe, dies zu verlangen. Auctoritas principis, so nannten dies schon die Römer im 1. Jahrhundert nach Christus. Spätestens seit Konstantin wurde ein Dominat daraus: Das Militär gestaltete fortan die Geschichte unter dem Christusmonogramm, nicht die "Kinder Gottes", erwachsen geworden, gestaltete sie.
Das ist jetzt keine persönliche Meinung, das ist angewandte politische Wissenschaft, keineswegs aber Politologie. Zur Politologie muss gezählt werden, dass ausgerechnet die katholische Friedensbewegung dieses Monogramm als Symbol ihres Weges gewählt hat. Das versteht kein wissenschaftlich ausgebildeter Mensch.

Die Ablehung, Datenschutzerklärungen zu unterschreiben, eignet sich hervorragend für die Eltern zu eine Grundübung des zivilen Ungehorsams. Stimmt ihnen einfach nicht zu. Nur wer besser etwas verbergen will, sollte eine Ausnahme im spezifischen Fall überlegen. Das soll hier kurz erklärt werden:
Das bequeme Leben lebt von Datenschutzbestimmungen. Zu wessem Nutzen wurden diese erlassen? Modern geworden sind neuerdings die Nötigungen von Internetnutzern, sogenannte Cookies, zu bedienen. "Ich will keine Cookies, die sollen sie behalten." Sie zwingen mich dazu, mich diesbezüglich zu erklären. Sie behaupten, dass dies ihr Recht sei. Überlegen wir; also diejenigen, die sich mit dem "Nicht-Wir" idendifizieren:

Bei den alten Römern vertrat das Recht die patricii, der patrizische Adel. Dieses Element übernahmen im Mittelalter die equites, unpolitische Bürger, die vornehmlich nur wirtschaftliche Interessen hatten, die Ritter. In dieser Kaiserzeit entwickelte sich eine iuris consultus, der Berufsstand des Juristen. Es ging um die Verträge, die von Rittern geschlossen wurden. Der kantische Pöbel blieb außerhalb des Rechts der Ritter, die hatten keine Rechte. Dieser Pöbel wurde durch die Herolde bedient, die der kantische Pöbel zusammen mit den Rittern durchfüttern musste. Der Ritter war sozusagen der Vermittler zwischen dem Kaiser und dem beherrschten Volk. Jedem ist der Fehdehandschuh bekannt, vermutlich begriffen aber haben ihn nur Wenige:
Der vorgeladene Ritter nahm ihn entweder auf, was die Fehde bekanntlich auslöste, oder er bückte sich nicht und ließ den Handschuh liegen. Die Fehde wurde dadurch verhindert. Eine Geste, über die heute viel nachgedacht werden sollte.

Im 15. Jahrhundert wurde gar eine Wirtschaft daraus - heute würde man besser Geschäftsmodell dazu sagen - und fast jeder kennt den Götz von Berlichingen. Würden sie doch wenigstens seinem kernigen Spruch, nicht der Person versteht sich, folgen. Die Welt könnte noch gerettet werden:

Lasst doch einfach den Fehdehandschuh liegen, die der Staat heute euch hinwirft. Warum bückt ihr euch?
Das Gesetz hätte anders formuliert werden können: Jeder, der anderen Cookies schenken will, hat vorher sich dieses Recht schriftlich zu besorgen. Endederrevolutionen.de zum Beispiel will keine Cookies, ihm wird übel von Cookies und seit er denken kann gefällt ihm selbst das Krümelmonster nicht mehr. Der Autor von endederrevolutionen.de nahm an einer freiwilligen wissenschaftlichen medizinischen Studie teil. Er sollte eine Datenschutzerklärung unterschreiben. Er schrieb ein Kreuz an die Stelle, an die er seinen Namen schreiben sollte. Die Studie begann. Später sollten die Ergebnisse verifiziert werden. Wieder sollte er eine Datenschutzerklärung unterschreiben. Diesmal sahen die Dienstleister, dass er an die Stelle der persönlichen Zustimmung ein Kreuz machte. Sie verlangten jetzt die Unterschrift und befragten ihren Oberen, nachdem dieser auf sein Kreuz bestand. Er empfahl ihnen, eine Erklärung an sein Kreuz anzuheften, dass dieses Kreuz in Gegenwart der Dienstleister geleistet und ausdrücklich das Versprechen mündlich abgegeben wurde, alles dürfe man mit diesen Daten, die jetzt wissenschaftlich erhoben werden, tun.
Das gehe nicht, das wäre nicht gesetzeskonform. So musste also die Wissenschaft auf den Beitrag verzichten.

Jeder sollte wissen, weshalb sie die Gesetze nicht anders formulieren. Sie hätten in das Gesetz schreiben können, dass die Wissenschaftler sich verpflichten, mit den Daten gesetzeskonform umzugehen. Dann hätten die Wissenschaftler den fiktiven Gesellschaftsvertrag unterschrieben. Sie bestehen heute aber darauf, dass der Einzelne den Gesellschaftsvertrag immer wieder unterschreibt. Den Gesellschaftsvertrag gibt es aber nicht. Das ist heute, nachdem die Krise weltweit ausgebrochen ist, das Problem der Politiker. Frau Kramp-Karrenbauer beschafft Kampfflugzeuge und das Volk soll zustimmen: Deshalb allein inszenieren sie mit großen Werbeaufwand die ritualisierten Wahlen: Die Zweitstimmen brauchen sie. Jeder könnte diesem Wahnsinn widersprechen; mit allein der Abgabe lediglich der Erststimme. Eine Politikerin der Grünen will mit einer Politik der "Klimaneutralität" gar Kanzlerin werden. Wie dumm sind eigentlich Wählerinnen und Wähler, wenn sie gleichzeitig unter dem Jubel der Börsen mitbekommen, dass die Verbrennungsmotoren deutscher Autohersteller in China Wachstumsraten aufweisen, die es zuvor noch nie gegeben hat? Nichts versteht diese Trampolinspringerin, aber sie traut sich. Und draußen schmilzt der Schnee.
Was nicht wahr sein soll, aber wahr ist: Das bequeme Leben bildet die Grundlage des weltweiten Elends und inzwischen vor Allem die Ursache des weltweiten Klimawandels.

Die Behauptungen sind zunächst sehr schwer zu verstehen. Eine Bachelor-Arbeit aus dem Jahr 2010 ist geeignet, über den postmodernen Faschismus aufzuklären. Wie der moderne Faschismus der 1920 bis 1940er Jahre, fußt auch der postmoderne Faschismus im Gesellschaftsvertrag. Postmodern kam ein juristischer Positivismus hinzu, der sich in der ersten Phase des offenen modernen Faschismus nicht durchsetzen konnte, den aber die Architekten des Faschismus während dieser geschichtlichen Phase bereits antizipiert haben.
Sobald Rebecca Spindler der öffentlichen Kritik ihrer Aufsichtsarbeit, "was kann politische Freiheit heute sein?", zustimmt, kann mit der Kritik ihres Textes der Post-Faschismus für Jedermann verständlich herausgearbeitet werden.

Heute, Wochen sind vergangen, darf angenommen werden, dass keine Zustimmung mehr erfolgen wird. Das muss natürlich respektiert werden. Der Text wurde am 18.04.2021 begonnen. Mit der Kritik des Inhalts der Bachelor-Abschlussarbeit soll die Kritik des Gesellschaftsvertrags neu geschrieben werden.
Vorweg: Das, was wir heute Vertrag nennen, ist der Kern der weltweiten Verbrechen. "Bleiben Sie neugierig" würden jetzt die Kommunikationswissenschaftler ihren Kunden empfehlen und diese abgebrühten Wissenschaftler merken persönlich gar nicht, dass sie im Besonderen die Sache der Politiker des postmodernen Faschismus erledigen.

Lesen wir besser einmal gemeinsam bei Hannah Arendt: Der Gegenstand ihrer Überlegungen ist ein Gemeinplatz für den nicht erst geworben werden muss: Niemand hat je bezweifelt, dass es um die Wahrheit in der Politik schlecht bestellt ist, niemand hat je die Wahrhaftigkeit zu den politischen Tugenden gerechnet. Lügen scheint zum Handwerk nicht nur des Demagogen, sondern auch des Politikers und sogar des Staatsmannes zu gehören. Ein bemerkenswerter und beunruhigender Tatbestand.
Was bedeutet er für das Wesen und die Würde des politischen Bereichs einerseits, was für das Wesen und die Würde von Wahrheit und Wahrhaftigkeit andererseits? Sollte etwa Ohnmacht zum Wesen der Wahrheit gehören und Betrug im Wesen der Sache liegen, die wir Macht nennen? Welche Art Wirklichkeit könnten wir der Wahrheit noch zusprechen, wenn sie sich gerade in der uns gemeinsamen öffentlichen Welt als ohnmächtig erweist, also in einem Bereich, der mehr als jeder andere den geborenen und sterblichen Menschen Wirklichkeit garantiert, weil er ihnen verbürgt, dass es eine Welt gab, bevor sie kamen und geben wird, wenn sie wieder aus ihr verschwunden sind? Ist schließlich nicht Wahrheit ohne Macht ebenso verächtlich wie Macht, die nur durch Lügen sich behaupten kann?

Dies sind unbequeme Fragen, aber sie ergeben sich notwendig aus unseren landläufigen Meinungen in dieser Sache.
Dass Wahrheit und Politik miteinander auf Kriegsfuß stehen, läßt sich immer noch am besten mit dem alten lateinischen Satz erläutern, der besagt: Fiat iustitia, et pereat mundus, »Es herrsche Gerechtigkeit, möge auch die Welt darüber zu Grunde gehen«.

Wer den Gesellschaftsvertrag unterschreibt entscheidet sich für das Böse.
Praktisch: Er entscheidet sich mit der Zweitstimme für die Partei und gegen die Kandidatin oder den Kandidaten. Diejenigen, die ihre politische Stimme beiden geben, sind die Schlimmsten, die ihre Hände in Unschuld waschen wollen. Nur mit größtmöglichem Verzicht am sogenannten gesellschaftlichen Leben teilzunhemen und mit der Vergabe allein der Erststimme bei Wahlen, kann dem Gesellschaftsvertrag weitgehend widersprochen werden.